KI im Mittelstand – Transformation oder Theaterdonner?

Shownotes

Herzlich willkommen zum INGcast -dem Science Talk der Ingenieurkammer Baden-Württemberg.

Unser heutiger Gast ist Dr. Christian Wesp. Er ist Partner bei EY Ernst und Young und KI-Spezialist und , das kann ich glaube ich so sagen, -Enthusiast!

Mit ihm haben wir uns über KI im Mittelstand unterhalten. Wir wollten wissen: Wie blickt man eigentlich außerhalb von Kalifornien auf KI? Außerhalb von Konzernen und ohne riesige IT- und Innovationsbudgets?

Wir haben ihn gefragt, wo wir im Mittelstand beim Thema KI stehen. Müssen Mitarbeiter mittelständischer Unternehmen jetzt alle Programmierer werden? Wie schaffen mittelständische Führungskräfte KI-freundliche Strukturen und - sollten sie das überhaupt?

Was kommt auf uns zu? Was weiß der Mittelstand noch nicht über KI, das er aber wissen sollte und ist Baden-Württemberg das deutsche Kalifornien?

Herausgekommen ist ein extrem spannendes, aufschlussreiches Gespräch mit viel Bezug zur Praxis, das sowohl aus der Alltagsrealität erzählt, aber auch in die Glaskugel schaut.

Übrigens: Heute war ich allein im Interview, denn meine Kollegin Davina, mit der ich normalerweise unsere Gäste befrage, konnte heute leider nicht teilnehmen. Nächste Mal ist sie aber wieder dabei.

Also: Viel Spaß beim Hören!

Homepage: www.ingbw.de Kontakt: ingcast@ingbw.de Jingle und Musik: www.songfabrik.com

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00:00:18: Herzlich willkommen zum Inchcast, dem Science Talk der Ingenieurkammer Baden-Württemberg.

00:00:24: Unser heutiger Gast ist Dr.

00:00:26: Christian Vespi.

00:00:28: Er ist Partner bei EY, Ernst & Yang und KI Spezialist – und das kann ich glaube ich so sagen Enthusiast!

00:00:38: Mit ihm haben wir uns über KI

00:00:40: im Mittelstand

00:00:41: unterhalten.

00:00:42: Wir wollten wissen, wie blickt man eigentlich außerhalb von Kalifornien auf KI?

00:00:48: Außerhalb von Konzern und ohne riesige IT- und Innovationsbudgets.

00:00:53: Wir haben ihn gefragt wo wir im Mittelstand beim Thema KI stehen.

00:00:58: Müssen Mitarbeiter mittelständischer Unternehmen jetzt alle Programmierer werden?

00:01:01: Wie schaffen mittelständische Führungskräfte KI freundliche Strukturen und sollten sie das

00:01:07: überhaupt?!

00:01:08: Was kommt auf uns zu!

00:01:10: Was weiß der Mittelstand noch nicht über KI, das er aber wissen sollte?

00:01:15: Und ist Baden-Württemberg das deutsche Kalifornien?

00:01:19: Herausgekommen ist ein extrem spannendes aufschlussreiches Gespräch mit viel Bezug zur Praxis.

00:01:25: Das sowohl aus der Alltagsrealität erzählt, aber auch in die Glaskugel schaut.

00:01:31: Übrigens heute war ich allein im Interview denn meine Kollegin Davina, mit der ich normalerweise unsere Gäste befrage konnte heute leider nicht teilnehmen.

00:01:40: Nächste Mal ist sie aber wieder dabei.

00:01:43: Und jetzt viel Spaß beim Hör!

00:01:51: Gut, Dr.

00:01:52: Christian Wessp heute bei uns im Studio zu Gast.

00:01:55: Herr Wessb ich freue mich sehr dass Sie da sind extra angereist aus Berlin.

00:01:58: Dankeschön, ich freu mich auch.

00:02:00: Herzlich willkommen in unseren heiligen Podcaststudios in Stuttgart-Battkernstadt.

00:02:03: Herr Wessel wir wollen heute über ein Thema reden.

00:02:07: Ich habe es mal ganz provokativ genannt KI im Mittelstand Transformation oder Theater Donner.

00:02:12: Ich bin da so ein bisschen drauf gekommen, wir haben ja als Kammer auch mal viele Veranstaltungen.

00:02:16: Den Ingenieuretag verschiedene Info-Veranstaltung und daher hatten wir natürlich Themen, also Digitalisierung eh aber auch KI.

00:02:25: Und da hatte ich manchmal das Gefühl, dass KI im Mittelstand einfach nochmal was ganz anderes ist als das, was uns diese großen Konzerne gerade vorleben irgendwie.

00:02:33: Und gerade unsere Ingenieurbüros hier in Baden-Württemberg sind der teilweise nicht immer nur Konzern, sondern auch kleinere Unternehmen oder kleinere Büros.

00:02:40: Deswegen fand ich das interessant, einfach mal KI nicht immer nur so aus Perspektive von irgendwelchen Tech Bros oder aus Perspekten von Kalifornien auszudenken sondern auch mal wirklich im Mittelstand.

00:02:51: Das

00:02:52: macht sehr total Sinn nach.

00:02:55: Bevor wir da so ein bisschen rein starten Sie müssen ja erst einmal erklären was EY Ernst und Yang eigentlich macht und was ihre Aufgabe da auch ist.

00:03:03: Wir starten immer mit drei... unsere Zuhörerinnen und Zuhörer.

00:03:08: Genau, dass sie einfach so ein bisschen visualisieren können.

00:03:10: als Mensch standen wir einfach mal drei rein mit drei persönlichen Fragen.

00:03:14: die erste laute das wollte ich als kind werden.

00:03:18: sehr gute frage ich als Kind was mir gar nicht bewusst was ich werden wollte.

00:03:21: mein älternd war es irgendwie deutlich klarer.

00:03:24: mich weiß aber dass sich als kind immer neben meinem bet wissenschaftsmagazine pm oder sowas hatte unglaublich gern Das müsste ich mal gucken.

00:03:35: Aber zumindest sind sie mehr Erfolge als Spektrum in Wissenschaft, das ist wahrscheinlich das nächste irgendwie was jetzt so was dran ist.

00:03:41: Schwarze Löcher sowas finde ich immer gut.

00:03:43: Ich habe mir alles möglich an Technik auseinander genommen von Wecker, Fernbedienung und Elektrik.

00:03:48: Hab mir auch ab und zu mal bösen Stromschlag aber als kleines Kind schon eingefangen weil ich Sachen gemacht hab die ich hätte machen sollen.

00:03:53: Und dann relativ früh auch Computer bekommen?

00:03:56: ... meinem Vater da irgendwie faszinierter Zunbericht immer gehabt.

00:03:59: Damals, drei, sechsen, achtziger, wenn das noch was sagt, Windows dreilf.

00:04:02: Ich wusste gar nicht, was ich damit eigentlich mache aber es war irgendwie... Also dieser ganze Technikspektrum hat mir sehr viel... also da wusste ich, dass wird irgendwas in die Richtung werden und dann bin ich dann zum Abi auch gesagt habe okay, ich mach jetzt Physik, weil mein Vater klar, ja, das wusste sich eh von Anfang an.

00:04:15: Obwohl ich eigentlich aus einer, sag' ich mal Familie komme, eigentlich auch im Mittelstand mit Vater hatte ein Film, der gab mir schon zwanzig Mitarbeitern Da hätte ich auch durchaus in die Richtung gehen können, weil man gesagt hat, du bist du willst und dann war es mich doch sehr stark in die Technik gezogen.

00:04:31: So stellte mir zu Beginn meiner Laufbahn meinen Arbeitsalltag vor?

00:04:37: Ja, auch eine sehr gute Frage.

00:04:40: Ich habe schon relativ früh angefangen mit Nebenjobs.

00:04:42: Insofern war für mich sage ich mal die inhaltliche Arbeit von... Wie gesagt, war mein Vater in der Firma gearbeitet.

00:04:48: Auch im Studium relativ früh.

00:04:50: Mein deutschen Bank

00:04:51: z.B.,

00:04:51: lebend job gehabt und da eigentlich sehr, sehr früh so reingeschnuppert.

00:04:55: Was mich dann aber doch ... Insofern war der Arbeitsalltag zu dem, wie ich es mir vorgestellt habe oder noch gar nicht so anders.

00:05:01: Was hat

00:05:02: Ihr Vater gemacht?

00:05:03: Mein

00:05:03: Vater war im Sanitärbereich.

00:05:05: Der hatte eine Firma rund um Badplanung, Heizungsplanung.

00:05:09: Er seh

00:05:09: also handwerklich.

00:05:10: Genau, Handwerklich durchaus ja.

00:05:12: Und genau, wie gesagt, ich bin an Berichtung abgebogen für mich aber schon ein bisschen der der Sprung jetzt kalte Wasser war, dieses Mal wird es dann acht Stunden oder mehr irgendwie am Schreibtisch im Büro größeren Büro solche Sachen.

00:05:24: Von den inhaltlichen Themen von denen man kommt Themen Aufgaben Probleme Projekte und die zu lösen so treibend das war dann eigentlich schön genauso wie ich's mir vorgestellt habe.

00:05:33: Ja okay interessant Ich hab ja Medienwissenschaft studiert.

00:05:38: Das wär mein zweites auch fast gemacht

00:05:41: Und ich hab mir tatsächlich zu Beginn meiner Laufbahn, dachte ich immer so ... Ich weiß nicht.

00:05:45: Vielleicht war ich ein bisschen zu naiv?

00:05:46: Aber man denkt da immer, dass man jeden Tag nur super aufwendige, tolle Texte so essay-dossiermäßig schreibt.

00:05:56: So dachte ich irgendwie, dass das abläuft und dann war ich schon selber rasch, dass der Arbeitsalltag viel Management und Koordination

00:06:05: ist.

00:06:05: Man löst jetzt nicht jeden Tag die großen Probleme!

00:06:07: Das ist auch der Punkt und ein Großteil von unserem... ... Alltag, und da kommen wir glaube ich nachher auch noch zu Richtung KI.

00:06:13: Ist dann doch, sag' ich mal, lästige Themen die man aber gar nicht so vielleicht im Gewahr nimmt als Zeitaufwand... Aber wenn du jetzt gerade... Ich hab gesagt springe ich schon mal Richtung KI rein, weil da geht's ja oft darum, was machen wir eigentlich den ganzen Tag?

00:06:24: Welche Themen können wir irgendwie von KI übernehmen lassen?

00:06:26: und wenn man feststellt wieviel Tag vom Prozent vom Tag eigentlich...?

00:06:30: Anfangszeichen produktiv ist.

00:06:31: Ich sage Anfangs Zeichen, weil alles andere davon was wir vielleicht jetzt nicht so als Wertschiff nehmen ja auch dazu gehört sonst wird ja gar nichts funktionieren.

00:06:37: auf eine Stelle also diese administrativen Sachen gehören ja genauso dazu.

00:06:42: Also da sieht man doch schon mal, wie vielfältig auch der Alltag ist und dass es manchmal gar nicht so leicht zu greifen.

00:06:47: Ja

00:06:47: ja voll voll.

00:06:48: Und das sieht man natürlich vorher jetzt nicht so ganz normal, also guckt nur von außen auf ihrem drauf und guckt was irgendwie

00:06:52: eingefahren

00:06:53: macht die Familie macht, die Mutter arbeitet und dann ist das ja auch immer nur ein kleiner Extrakt von dem, was man eigentlich auf der Arbeit

00:06:59: tut.

00:06:59: Ja, ja voll.

00:07:00: Deswegen wünsche ich mir immer so warum sind jetzt diese ganzen, wann sind jetzt diesen ganzen KI-Bott soweit?

00:07:06: Dass sie dann wirklich alles... Administrativen und Manage und Koordinationsmäßige machen können.

00:07:11: Und ich kann nur noch so schön geistige Sachen machen, aber das Gefühl soweit sind wir noch nicht.

00:07:16: Das ist einfach eine alte Utopie die gibt's ja auch nicht zum ersten Mal jetzt.

00:07:20: Okay, und die letzte Frage dieser Arrungenschaft beziehungsweise dieses Bahnbrechende Projekt meiner Branche fasziniert mich bis heute?

00:07:28: Also ihre Branche könnt ihr es auch weiterfassen zu Technik oder Erfindungen oder KI oder was auch immer.

00:07:34: Ja also ich muss sagen für mich hat mich ja seit Anfang meiner ... die Berufslaufbahn immer mit dem Thema Daten beschäftigt.

00:07:41: Also wie kann man aus Daten ... ... wirtschaftlichen Mehrwert machen, Entscheidungen besser treffen... ... mehr Insights, wie es so schön heißt?

00:07:48: Und da gab's durchaus einige Projekte wo ich dachte, wow!

00:07:50: Man kommt auch aus sehr vielen Daten, ... ... sehr klare Einsichten oder teilweise auch wenigen und verrauschen Daten.

00:07:55: dann trotzdem ... ... Informationen, wo er sagt, ah, da kann man wirklich gute Entscheidungen treffen, also gab's ... ... von Konsumgüterhersteller global einfach auch mal gesagt in welchen Märkten der WTD sein soll.

00:08:04: Das war jetzt ... tatsächlich dieses aus sehr wenig Daten noch sehr viel Informationen raus zu bekommen, das fand ich interessant.

00:08:12: Wir haben für einen anderen... Also da gab es ein paar Dinge.

00:08:15: und jetzt natürlich auch sage ich mal mit dem was für mich dann schon einmal eine Sprung war ist über die Jahre zu sehen wie natürlich auch der Digitalbereich stärker geworden ist, wie aus E-Commerce am Anfang des Internet natürlich noch sehr verlechelt worden ist so wie jetzt in einer wirtschaftlich dreibenden Kraft.

00:08:27: und ich glaube jetzt mit KI wenn man etwas Ähnliches sehen, da hatten mir ja auch im Sommer mit einem deutschen Konzernschönesprojekt, wo wir im Finanzbereich dann auch über erkenntische Prozesse eine PNL-Kommentierung also quasi der Gewinn und Verlustrechnung.

00:08:43: Und der KI dann beigebracht haben zu sagen was hat eigentlich jetzt die Veränderungen so vormonert getrieben?

00:08:48: Das zu kommentieren und auch zu sagen, was waren eigentlich die Gründe hinten dran?

00:08:51: Für mich war das insofern faszinierend dass wir aus einer sehr vorher mechanischen Welt ich muss mir die Regeln für Computers überlegen damit ich irgendwas automatisieren kann.

00:08:59: Jetzt eher zu Ich gebe die Problemstellung vor Das Gerät, weil die KI macht das entsprechend.

00:09:03: Wenn sie in der Nationallage ist und der ganze Prozess steht eine Woche dann zwei Stunden gebraucht hat.

00:09:09: Und ... Also diese transformative Charakter hat mich da schon an der Stelle neben der Technik, die auch Riesensprünge gemacht, irgendwie schon fasziniert wie man bestimmte Sachen einfach beschleunigen kann ganz anders machen kann oder wie wir halt auf dem Thema aus Datenentschaltungen treffen.

00:09:23: Daten sind ja erst mal aus ganz abstraktes.

00:09:25: Plötzlich nutze ich das um dann irgendwie Anführungszeichen richtige Entscheidungen zu treffen.

00:09:29: Ich hab nur aus dem Bauch herausgemacht.

00:09:32: Und das sehen natürlich ganz viele.

00:09:34: Irgendwie fehlt mir jetzt noch eine Viertel.

00:09:36: Ja, gerne!

00:09:38: Weil Sie das ja schon ein paar Mal gesagt haben, Sie beschäftigen sich mit Daten und so oder vielleicht habe ich, ist da mein Gehirn irgendwie anders... Aber brauchen sie dann eigentlich privat zum totales Gegengewicht?

00:09:49: Wenn man den ganzen Tag immer nur so mit Logik und so arbeitet sind die dann privater um die Jazz Musiker oder so?

00:09:58: Ich spiel tatsächlich Klavier und Gitarre.

00:10:02: Und jetzt vielleicht irgendwann auf Schlagzeug anfangen ... Okay, das klingt jetzt doof!

00:10:06: Aber so ein richtiger Ausgleich ist das für mich nicht, weil auch Musik sehr strukturiert ist und oft mit Musiktheorie und Logik.

00:10:13: Dann fängt man wieder dran, übernachzudenken.

00:10:15: Und da sehe ich mein Ausgreiches ... Also natürlich ein bisschen Sport, aber vor allem ganz viel Zeit bei meiner Familie, meiner Tochter hier zu Hause.

00:10:23: Wir sind jetzt auch, wie gesagt, von paar Monaten umgezogen ... in ein recht altes Haus und als Informat zur Hand werken.

00:10:28: Und man nicht mit dem Computer was zu machen, ist auch ganz gut.

00:10:31: Wobei ich auch privat sehr gerne programmiere und mich mit den Beschäftigen.

00:10:34: Das ist natürlich so ein bisschen habe ich einen Beruf hier zum Hobby gemacht, umgedreht, ein Hobby zum Beruf.

00:10:40: Aber... Ja, ich glaube das ist einfach die persönliche Neigung.

00:10:44: Okay,

00:10:45: okay.

00:10:45: Ist jetzt für mich durchaus nicht nur ein Job, sondern ich nutze mich ja selber

00:10:48: viel.

00:10:48: Ja,

00:10:49: cool!

00:10:50: So wie sein Dank.

00:10:50: Ausgleich braucht man schon, ja?

00:10:54: Ich gucke, mein Job besteht zu großen Teilen darauf, auf ein Bildschirm zu gucken.

00:10:58: Und ich merke dann immer so ... Ich kann auch nach Feierabend keine Bildschirme sehen und meinen Handy nicht mehr benutzen oder so, weil ich mir denke, ich muss jetzt mal wieder was ... Also, ich lese bewusst nach Feiernabend nur zum Beispiel auf Papier.

00:11:12: Weil es einen anderen Lesewiderstand hatte irgendwie.

00:11:14: Ich hab ein starkes Gefühl, man braucht diesen Ausgleich.

00:11:17: Aber vielleicht ist das nicht bei jedem

00:11:19: Menschen so.

00:11:20: Ja, spannend.

00:11:21: Na ja aber Sie lesen dann trotzdem?

00:11:24: Ja, das stimmt.

00:11:24: Ist ja dann auch schon wieder Beschäftigung mit dem Also-Lichtnis?

00:11:27: Das

00:11:28: stimmt!

00:11:28: Ich beschäftige mich dann privat oft nur mit Texten wieder.

00:11:35: Okay wir wollen reinstarten Herr Weste ich würde sagen als erstes erklären Sie uns ein bisschen was macht Ernst und Yang überhaupt generell und was machen sie da?

00:11:47: Also Ernst & Yang bzw EY ist eine der sogenannten Likforce, wie es so schöne Industrie heißt.

00:11:53: Also einer der großen weltweiten Beratungen und Wirtschaftsprüfung.

00:11:59: Einige kennen IWA ähnlich wie PVC und die Leute KPMG aus der Wirtschaftsprüfung.

00:12:05: das aber nur ein Teil davon.

00:12:06: Wir haben natürlich auch einen großen Bereich da sich mit Texan Steuern beschäftigt und einem Bereich in dem ich auch bin rund um Wirtschaft Beratung vernehmensberatungen management berater nicht so schön heißt und ich bin dort im bereich der strategieberatung.

00:12:19: Das heisst für sieh level operas management für wachstumsteam innovations zähm transformations themen, dort unter der marki bei pathon und wir beschäftigen uns kann stark unternehmen zu helfen muss ein neuer wachsungschancen wie müssen Sie sich sagen neu aufstellen um dieser das Wachstum auch zu erreichen oder vielleicht auch sage ich mal, sich für die Zukunft zu machen.

00:12:40: Also dann Thema Transformation.

00:12:42: Das kann im ganzen Unternehmen sein und es kann auf funktionaler Ebene sein.

00:12:46: Und wir haben den Bereich der Transaktion

00:12:48: d.h.,

00:12:50: wenn man andere Unternehmen zukaufen möchte oder sich ausspalten möchte oder sage ich einmal Private Equity gibt's ja in dem Bereich kleinere Mittelständler, die dann Finanzinvestoren, Private Equity Investoren mit unterstützt werden solche Themen und Transaktionen beteiligen wie auch Und ich persönlich bin, wie gesagt im Bereich der Strategie und Leite auf europaebene das Thema KI bei uns.

00:13:12: Künstliche Intelligenz und sowohl auf der Seite Richtung Produktangeboten, Service-Angeboten für unsere Gründe als auch für das Thema Wie bauen wir eigentlich dann Teams bei uns auf die das entsprechend anbieten können?

00:13:25: Und jetzt fanden wir ja unter anderem auch so spannend an Ihnen als Gesprächspartner den Umstand dadurch dass Sie ja auch beraten dass sie ja dann wahrscheinlich auch ein Blick haben in alle möglichen konkreten cases, in allen möglichen Unternehmen oder auch Konfliktfälle oder was auch immer.

00:13:45: Und da würde mich noch interessieren wie sieht denn so ein exemplarisches Projekt aus?

00:13:48: also mit welchem Anliegen klingeln Unternehmen überhaupt an ihrer Tür und was passiert denn?

00:13:55: großen konzern oder sagen wir mittelständler

00:13:57: schon eher?

00:13:58: also es ist auch super interessant vom konzert struktur.

00:14:01: aber eigentlich ist unser thema ja.

00:14:04: Da gibt das.

00:14:05: ich kann einen beispiel machen was, dass ich gemacht habe sowohl aus dem klassischen präksicht als auch nach datensicht war das damals mittelständler im textilbereich und dort ging es um das thema.

00:14:19: oh wir haben zu viel bestand Probleme, sage ich mal in der Bilanz was Überbestand angeht war es natürlich aber auch dann ja wirklich.

00:14:27: also Kapitalfluss und Liquid-Hits Themen angeht.

00:14:31: Und wie kriegen wir das gelöst?

00:14:32: Dass wir weniger Kapitalbindung haben auf der einen Seite, aber auf der anderen Seite wird halt auch unser Ergebnis verbessern weil alles was wir im Lager zu viel haben und nicht verkaufen können ist natürlich eine Abschrift.

00:14:42: und da ging's dann darum zu verstehen einmal im Unternehmen was uns sagen die Unternehmens eigentlich Mechaniken, die dazu führen dass es diese Überbestände gibt.

00:14:51: Also das heißt wie können man die Verringern abstellen?

00:14:53: Welche Prozesse muss man ändern, welche Incentivierung vielleicht auch und so weiter und sofort.

00:14:58: Und das haben wir dann nicht auch sowohl klassisch mit Interviews, Analysen etc.

00:15:04: Begleitet als auch mit der relativ großen Datenanalyse haben wir durch das Unternehmen durch.

00:15:07: und dann geht's zu sagen in dem Bereich gibt es folgende Hebel die es auslösen und die wir auch irgendwie lösen können Und dann bei dem Unternehmen aber auch danach, sag ich mal, geholfen das Thema Bilanzierung deutlich zu verbessern.

00:15:23: von der Geschwindigkeit her mit einer Art Automatisierungstools hat den Kollegen dann vor Ort auch geholften die im Prinzip entsprechendes Training zu machen.

00:15:30: Dass sie es auf Netz benutzen können und umsetzen können damit die auch da ihre Prozesse deutlich verschlanken können.

00:15:35: Ansonsten sind typische Themen was ich gerade gesagt habe Transaktionen unternehmen sich kaufen lassen oder will kaufen.

00:15:41: Und dann gibt es natürlich das Thema, wir schon in andere Unternehmen reinmachen dort die sogenannten Diligence also die Unternehmensbewertungen und natürlich auch die Checks.

00:15:51: ist das macht das kommerziell?

00:15:53: passt das ist das vom?

00:15:54: ist das ein gutes Unternehmen?

00:15:55: Die Wettbewerbsfähigkeit beurteilen solche Sachen?

00:15:58: oder sage ich mal natürlich auch dann das Thema ... EMI-Commerce-Bereich, die expandieren wollten über Europa.

00:16:07: Und die Frage war, passt denn meine Marke und mein Produktsortiment?

00:16:11: Und die Kundengruppen, die ich jetzt zum Beispiel in Dortland anspreche, ... ... kann ich das genauso nach Frankreich oder nach Niederlande... ...oder in die Nordics zum Beispiel transformieren?

00:16:19: Oder muss ich mich dann irgendwie anders aufstellen und was wir da gemacht haben?

00:16:21: Ansprechend auch dann jeweiligen Länder zu analysieren wie ist dort im Prinzip das Konsumentenverhalten, was wird erwartet?

00:16:27: Was ist, sag ich mal der ... ... die mögliche Marktgröße dass einmal kommerziell bewertet und dann unternehmen zu beraten, wie sie diese Märkte eintreten können.

00:16:38: Und ich hab am Anfang meine Laufbahn auch mal in einer klassischen Unternehmensberatung gearbeitet ... In der Einkaufsberatungen und da waren die Consultants immer so für Wochen weg und waren richtig wie ein Mitarbeiter von dem Unternehmen, saßen dann mit im Büro?

00:16:57: Ja,

00:16:57: so kann man das sagen.

00:16:58: Sind Sie dann quasi einen anderen Arbeitsplatz alle paar Wochen haben oder?

00:17:03: Ja, also so kann man sich das ganz gut vorstellen.

00:17:05: Man muss natürlich sagen ich wird ein bisschen unterscheiden zwischen vor Covid und nach Covid.

00:17:09: Also vor Covid war das ganz klassisch Montag bis Sonnerstag beim Kunden mit dem Büro Und wirklich dann vor Ort bis das Projekt rum ist und dann nächster Standort.

00:17:19: Mittlerweile ist das sehr viel digitaler geworden Also auch der.

00:17:23: früher haben die Kunden drauf bestanden wenn wir Berater beauftragen, dann müssen die bei uns sitzen.

00:17:27: Mittlerweile ist das so... muss gar nicht so sein liegt aber auch zum Teil daran dass die Unternehmen selbst natürlich auch dann digitaler geworden sind und gar nicht mehr alle Mitarbeitenden an einem Standort sitzen.

00:17:37: Und dann sollte ich auch effizient erst mal sich an digitale Leute halt weit zusammenschalten kann.

00:17:43: So, das kommt aber von Kunden darauf an und freundlichen Projekten macht total viel Sinn möglichst vor.

00:17:48: Wenn es geht, sind wir sehr gerne vor Ort beim Kunden.

00:17:51: Das wird mittlerweile eher vom Kunden geregelt wo wir sein sollen ... und insofern, aber ähnlich um Konzept.

00:17:59: Ja ist für Sie vielleicht angenehmer ne?

00:18:01: Weil dann muss man nicht immer so plötzlich ein paar Wochen irgendwo... ...in irgendeiner Kneidstadt im Hotel leben oder?

00:18:07: Es ist anders.

00:18:08: also wie gesagt wir wissen ich bin sehr gerne beim Kunden.

00:18:11: es ist teilweise auch dann gar nicht so einfach wenn das Team komplett digital ist da dann wirklich dann guten Austausch zu haben.

00:18:17: Also ich finde nach wie vor Gespräche mit Kunden, Gesprächen im Team Dann vor Ort deutlich besser einfacher, effektiver als wenn man das digital macht.

00:18:26: Insofern kann man im eigenen Bett schlafen ist gut aber restes Tages können doch anstrengender werden.

00:18:34: Gut Herr Weß ich würde sagen es soll als Einleitung genug sein.

00:18:39: Ich würd gern so ein bisschen tiefer ins Thema rein starten.

00:18:43: und Als erstes Können wir vielleicht wirklich eine konkrete Standortbestimmung machen weil wir haben am Anfang gesagt Wir wollen Oder ich hatte bei der Konzeption der Folge die Idee, dass man das nicht immer im Hinblick auf unser Ingenieurin waren.

00:18:56: Württemberg nicht immer KI nur so aus dieser Kalifornischen Perspektive denken will.

00:19:01: und ich habe es ein bisschen.

00:19:02: Ich meine, ich arbeite jetzt im Bereich Marketing PR Redaktionen ist auch in einem anderen Bereich.

00:19:07: aber ich hab so ein bisschen das Gefühl, dass so KI alles revolutioniert in jedes alles neu aufstellt.

00:19:14: So eine Determinante ist die quasi irgendwie alles umkrempelt.

00:19:19: Keiner benutzt der KI anders außer für LinkedIn-Postings und irgendwelche Bilder.

00:19:24: Und hab ich mich so ein bisschen gefragt, okay, stimmt es überhaupt?

00:19:27: Dass wir in diesem riesigen fast schon nicht nur Transformationen sondern irgendwie kompletten Tabularaserprozesse sind oder auf den Zusteuern... Oder stimmt das überhaupt?

00:19:37: Oder ist das irgendwie etwas was uns als Mittelständer gar nicht betrifft?

00:19:41: Also wo stehen wir überhaupt Ihrer Erfahrung?

00:19:45: Ich würde für euch darauf an oder vielleicht einmal die Frage zurückspielen, warum nutzen Sie es denn nur für LinkedIn und Medien Themen?

00:19:54: Also ich habe das Gefühl dass... also ich beschäftige mich natürlich auch ein bisschen mit den Hintergründen von KI.

00:20:02: Und ich hab das Gefühl okay, KI braucht da immer Daten um zu lernen.

00:20:09: Jetzt hat KI natürlich ganz viel Daten im Bereich LinkedIn-Postings.

00:20:14: analysieren und zu gucken, wie sieht ein guter oder erfolgreicher aus?

00:20:17: Und kann es gut.

00:20:18: Aber wenn ich jetzt will dass KI meine Steuerberatung macht oder mir wirklich verbindliche juristische Tipps gibt dann hat er ja vermute Ich nicht so viel wovon er lernen kann weil ja nicht soviel Vermutte ich so viel wirklich grundlegende gute realistischen steuertippen oder so im internet einfach überall sind.

00:20:35: Und deswegen habe ich das Gefühl KI kann irgendwie noch nichts anderes wirklich gut.

00:20:40: Ich würde die Gegentehse aufstellen.

00:20:42: Wir haben KI noch nicht in der richtigen Weise integriert und die Werkzeuge außen rumgebaut, die es braucht dafür.

00:20:48: Und da gehen wir glaube ich auch ein bisschen tiefer ein... Also ich fange mal an wenn wir von KI sprechen das ist ja kein neuer Begriff den gibt's ja seit den neunzeigend sechziger eigentlich schon sobald die ersten Gebiete aufgaben und, sag' ich mal, forschende Algorithmen und Regeln aufgestellt haben.

00:21:02: Da hieß es schon oh wow was eine Maschine jetzt plötzlich alles eine Scheidung treffen kann.

00:21:05: und dann kam relativ schnell ein Künstler-Legenz auf.

00:21:09: Und dann folgten ja immer wieder Jahrzehnte von Euphorie und Enttäuschung.

00:21:14: Und haben wir trotzdem mal Riesenschritte gemacht, wie gesagt es gab ja in den Achtzigern, neunziger Jahren Maschine des Lernen.

00:21:19: die Blue Schachcomputer hat den damaligen Schachweltmeister geschlagen.

00:21:24: Das hat man ja dann vor zweitausendfünfzehn plus Minus ja auch das mit dem Go.

00:21:28: also die Komplexität, die diese Maschinen handhaben konnten ist immer mehr geworden.

00:21:33: aber wir haben uns eigentlich immer verschoben von okay wir haben bestimmte Set an Fähigkeiten, am Anfang war es die Mathematik-Rechenregeln.

00:21:41: Dann war es quasi weiche Entscheidungsfindungen immer.

00:21:43: Wir haben uns sozusagen von Platteuplo gesprochen und gesagt okay das können wir Maschinen jetzt super gut.

00:21:48: Jetzt mit Bilder können sie nicht gut analysieren.

00:21:51: oder Sprache.

00:21:52: Plötzlich war das auch möglich Und wir sind halt immer weitergekommen und es ist eigentlich immer lange Zeit, Sprache ist wahrscheinlich das Schwierigste was wir machen können.

00:21:59: Sprache und Denken.

00:22:00: Damals auch Adam Turing der ja sagen der Urvater des Computers und der KI's hat gesagt dass er nicht glaubt dass ein Computer irgendwie nahe Zukunft Sprache knacken kann weil er gar keine Ahnung über das angehen möchte.

00:22:11: super komplex irgendwie nicht möglich.

00:22:14: Das war eigentlich auch lange Zeit der Konsens in der Wissenschaft und plötzlich haben diese Sprachmodelle Sprache generieren können.

00:22:20: also am Anfang gut nie gebaut für Sprachgeneration.

00:22:24: Es war mal ein Experiment und plötzlich waren wir auch in der Lage, Sprache zu verstehen und dann auch draufzudenken.

00:22:28: Und das hat die Forschungswelt irgendwie ziemlich überrascht wie schnell das ging.

00:22:32: Das sind ja auch hergekommen mit großen Datenmengen, großen Rechenkapazitäten, die wir hatten für das Training... ...und diese KI-Modelle und ich sage jetzt extra ich Modell als diese Kerne, diesen plötzlich sehr mächtig geworden und auch viel schneller als man dachte und ich glaube jeder war überraschter zum ersten Mal mit JGPT gearbeitet hat.

00:22:49: damals als es rauskam Was für ein Unterschied das war, wie plötzlich Maschinen Sprache verstehen.

00:22:57: und ich weiß noch es gibt ja durchaus Star Trek Filme wo dann immer mal bisschen so.

00:23:02: In dem Film hat man die Charaktere sich dann lustig gemacht über die Vergangenheit weil die Menschen damit mit Computern und Mausen und Tastatun gearbeitet haben.

00:23:08: und im PC gesprochen haben wir das damals undenkbar und plötzlich können wir das.

00:23:13: Aber Chatchity war ja eines der am schnellsten adoptierten Online Produkte überhaupt also schneller gewachsen als jeder andere Plattform in der kurzen Zeit.

00:23:24: Also ich glaube die Zeit bis hundert Millionen User gibt es eine schöne Statistik, es gab keine Plattform die so schnell gewachsen ist wie ChatGPT und das lag natürlich daran dass dieses die KI-Modelle sehr spannend und mächtig waren aber auch dass die Benutzung sehr einfach war.

00:23:36: Und das ist für mich ein ganz wichtiger Punkt.

00:23:38: Es ist jetzt nicht nur so, dass wir einen KI Modell haben weil das läuft ja auf irgendeinem Rechenzentrum auf irgerer Grafikkarte ganz woanders sondern wir müssen diese Nutzung Einfach machen können.

00:23:47: Und was der Open AI gemacht hat, sie haben ein Chat in der Face, ein Lab-Interface drum gebaut.

00:23:52: Ich hätte Modelle voran nutzen muss, da musste ich ja was programmieren über Programmierschnittstellen auf meinem PC ganz technisch und plötzlich ist das ganz einfach eine Benutzung.

00:24:00: Zurück zu der Frage warum kann KI heute noch nicht so viel?

00:24:04: Sie kann extrem viel.

00:24:06: aber damit ich sie heute in einer vollen breiten Nutzen ... können möchte... Muss ich relativ viel technisch machen, da muss ich meine Daten anbinden.

00:24:14: Da brauche ich eine Infrastruktur-Plattform und dann muss ich programmieren.

00:24:17: Und ich sage jetzt mal die Anwendungsfälle wo ich gar nichts technisch können muss sondern ich einfach nur als Nutzer es nutzen möchte.

00:24:24: Da gibt's noch nicht so viele Googles Programme Anbieter außen rum sag ich mal die kommen jetzt.

00:24:28: in den letzten zwei Jahren sind ja sehr viele auf dem Markt gekommen.

00:24:31: Das ist glaube ich aber dieses Signal Ecosystem außenrum.

00:24:35: Wir müssen uns erst die Werkzeug, also KI in unsere Arbeitswelt und Werkzeuge einfügen.

00:24:40: Und das ist ein Prozess, der etwas dauert.

00:24:42: Weil jetzt mal Richtung Mittelstand gedacht ... wir möchten ja nicht allen Mitarbeitenden sagen du musst hier programmieren können und irgendwie KI-Experte werden sondern es geht darum zu sagen wie kann ich das möglichst einfach und sinnvoll und sicher natürlich auch nutzen?

00:24:56: Das sind Sachen, die brauchen ein bisschen.

00:24:58: Da gibt's glaube ich Themen dann... Die kommen vom Markt.

00:25:02: Da sagt man wahrscheinlich jetzt in ein, zwei Jahren gibt's das ganz viele Sterne-Produkte drin.

00:25:06: aber es gibt auch Sachen die muss ich als Mittelstand selbst machen dass meine eigenen Daten halt eben verfügbar sind nutzbar sind, dass sich mir auch Gedanken macht wie ich sie nutze weil ... Viele haben jetzt auch so'n bisschen die Erwartung der CKI.

00:25:18: meine Gedanken lesen kann und alles kann was ich will und ich sag hier mal gar nicht wie ich es mache oder wie ihr es machen soll oder wie man sie auch sinnvoll nutzt.

00:25:27: also es gibt ja oft Diskussionen nach UseCases Und was ich halt auch sehe ist, je mächtiger diese KI-Werkzeuge werden, desto weniger klar ist dieser ein-, zwei-, drei Anwendungsfallbereich.

00:25:41: Sondern eigentlich kann ich ganz viel machen.

00:25:42: Das heißt, wo ich mir Gedanken machen muss wie ich es den voll einsetze und das natürlich so ein bisschen auch einen Lerneffekt.

00:25:48: Ich sag mal so ... Wenn wir mal zurückschauen an die Anfänge von Tabellenkalkulationen und Computern auch noch quasi vor XLIG, gab's ja auch durchaus einige Tools.

00:25:59: Da haben ja auch viele draufgeschaut und gesagt, was brauch ich das eigentlich?

00:26:03: Und

00:26:03: dann hat man irgendwas gestellt.

00:26:04: Es gibt mütliche Bereiche, wie gesagt, Ex-Lure am Anfang ja auch gebaut für Tabellenkalkulationen.

00:26:09: Mittlerweile machen wir das alles mögliche für jede Art von Planung und Checklisten und hast nicht gesehen.

00:26:14: Das war ein gewisser Prozess bis man verstanden hat, wie man das ansetzen kann nutzen kann.

00:26:19: Natürlich muss doch erst mal breit ausgerollt werden.

00:26:22: Ich glaube da befindet uns gerade.

00:26:24: die Technologie ist schon sehr weit sie reift noch weiter mit einer wahnsinnigen Geschwindigkeit.

00:26:28: was man vorher hier gesehen hat, also die Innovationen und Sprünge sind wirklich noch alle paar Monaten enorm.

00:26:35: Was es auch ein bisschen schwieriger macht zu Verunsicherung führt weil zu sagen ich warte jetzt mal ab bis Technologie soweit ist stabil ist und dann plane ich dagegen gegen dieses Zielwelt und dann sage ich okay dann weiß ich muss ABC machen aus dem Mittelstand heraus is auch schwierig weil wenn sich diese Ziele ständig ändert und auch sag' ich mal die großen Tech-Unternehmen auch gar nicht so genau sagen können wie's jetzt in zwei Jahren aussieht von der Technik dann führt das auch zur Unsicherung.

00:26:59: Und da ist natürlich so eine gewisse Entwicklungsgeschwindigkeit, die wir gerade haben.

00:27:03: Ja ja, voll!

00:27:07: Wie wird sich das jetzt entwickeln?

00:27:09: Glauben Sie dass quasi auch Mittelständler eigentlich in Zukunft Leute haben müssten, die da reingehen in diese Verwerfung, Man sich quasi mit KI beschäftigen muss und vielleicht sogar mal was programmieren muss oder so ein bisschen sich aneignen muss, um dann auch wirklich das als komplexes Arbeitsmittel zu nutzen.

00:27:35: Also wenn man es nicht macht gerät, wird man immer mehr abgeben und man immer ins Hintertreffen.

00:27:42: oder reicht es?

00:27:44: also jetzt haben sie gesagt okay in Software ist mittlerweile auch immer mehr KI drin.

00:27:50: Trotzdem ist das ja dann letztlich irgendwie so eine passive Nutzung von KI.

00:27:56: Ist es quasi notwendig, dass jeder sich... Dass jedes Unternehmen Mitarbeiter braucht, der sich da so reinarbeitet um dann irgendwann auch ein Konzept zu erstellen wie man KI an seine persönlichen Bedürfnisse wirklich anpassen kann?

00:28:06: Um nicht immer in dieser passiven Situation zu bleiben, dass letztendlich man immer nur dann Programme kauft die so ein bisschen KI drin haben.

00:28:13: oder wie bemächtigen sich denn Mittelstände jetzt wirklich das vollen Potenzial von KI?

00:28:19: Also ich glaube erst mal, dass der Mittelstand besonders stark von KIT profitieren kann.

00:28:25: Und warum sage ich das?

00:28:26: Wenn wir uns große Konzerne anschauen, die haben natürlich Groß-IT-Systeme SAP und andere Standardsysteme um einfach diese Scala abbilden zu können und haben auch von der Größe einen Bereich erreicht wo halt auch einfach Prozessstandortisierung, Ablaufstandortierung ganz wichtig ist.

00:28:46: aber Der Mittelstand ist hier aus ganz vielen Gründen ja auch stark und innovativ.

00:28:52: Und einer der Gründe ist, dass sie sich flexibel auch neun Gegebenheiten anpassen können und auch mal durchaus flexibler an Kundenanfragen und Bereiche etc.

00:29:00: angehen können.

00:29:02: Für mich hat KI immer da die Stärke wo früher die alte Automatisierungsthematiken... Das gibt ja das Robotik Process Automation also Automatisierung gibt es schon länger.

00:29:13: Das hat aber auch, sag ich mal Bereich wo man das nicht gut anwenden kann weil es zu starr ist.

00:29:17: Weil's um flexibel ist und weil sie vielleicht auch einfach gar nicht lohnt so sage ich bei einer Automatisierung Schnittstelle, weil die Anzahl an Vorfällen zu geringer ist.

00:29:26: Und ich sehe schon dass KI eine Flexibilität hier mitbringt sowohl die Flexibilitätsautos Mittelstands abzubilden ... als aber auch, sag ich mal Richtung Kundenkommunikation.

00:29:36: Wo ja eben nichts über standardisierte... also nicht das falsche, sondern viel weniger bei standardisierten Schnittstellen läuft.

00:29:40: Ein guter Vielüber nach wie vor über schriftliche Angebote oder E-Mails, über direkte Kommunikation mit dem Kunden gemacht und nicht über.

00:29:48: Ich habe irgendwo ein Standard Systeme-Schnittstelleninterface, dass dann quasi gegen das Kundinterface geht.

00:29:53: Sie wissen berechnet aus Willen Und diese Flexibilität, das ist genau da wo ja KI die stärker hat.

00:29:58: Insofern glaube ich, dass der Mittelstand schon durchaus da die Fähigkeiten erkennen und nutzen wird.

00:30:07: Aber ich glaube auch nicht, dass jeder Mittelstand jetzt eine komplette KI-Abteilung braucht im Sinne von sehr technisch.

00:30:17: Ich würde das analog zu digital machen.

00:30:19: Wir haben Unternehmen, wir haben die meisten, die haben eine IT-Abteilung oder jemanden, der sich mit dem IT Bereich beschäftigt.

00:30:26: Und dann haben wir durchaus ja auch Mittelständler, Kundenlösung Apps zu bauen, interne Abläufe.

00:30:34: Je nachdem wo man in welchem Sektor man ist und ich glaube das wird sich durchaus mit KI erweitern was technische Themen angeht.

00:30:42: Dann glaube ich aber schon dass es Sinn macht dass sich die Unternehmen durchaus fragen Wo können wir KI einsetzen für eine generelle Effizienz oder quasi auch eine generell umsatzsteigerung?

00:30:53: Und der knackpunkt hier ist für mich Das muss gar nicht mal so aus einer sehr technischen Ebene passieren.

00:30:59: Also, bald man bestimmte Standardwerkzeuge haben, die mittlerweile durchaus auf den Markt kommen und auch schon sind ... Kopeyle ist ja das große bekannte Beispiel, wo er am Anfang ein bisschen belächelt, ist aber mittlerweile durchaus... Was

00:31:11: ist das?

00:31:12: Das ist so'n Bruchhaltungssystem oder

00:31:14: Co-Pilot?

00:31:14: Nein, es ist von Microsoft sozusagen der Chatbot.

00:31:18: Ah, Co-pilot!

00:31:19: Genau.

00:31:20: Also Microsoft Co-Palette, der Chatboard, am Anfang bisschen belächelt, mittlerweile durchaus sehr mächtig, weil sich es sehr gut in das Microsoft-System integriert.

00:31:29: Das heißt Outlook-Emails können verarbeitet werden ich kann also quasi E-Mails lesen, Entscheidungen drauf treffen, automatisch Schreibende verschicken lassen.

00:31:35: Also solche Sachen gehen sehr gut und allmöglich mittlerweile sehr sehr mäftig.

00:31:39: Und der große Vorteil sag' ich mal von diesen Lösungen sind man kann sie programmieren Man kann sie sehr flexibel einsetzen.

00:31:49: und der Witz sage ich mal an KI ist jetzt die neue Programmiersprache heisst Englisch oder Deutsch.

00:31:56: Ich muss jetzt nicht mehr sehr technisch reinprogrammieren, sondern ich gebe diese ganzen prompt instructions oder skills wie es jetzt irgendwie jetzt neuerdings heißt.

00:32:04: Ich schreibe sagen systematisch runter was dieser kibot oder agent die mich dann vielleicht baue machen soll tun soll und geben den an quasi den ablauf vor das ziel wie das format das rauskommen soll aussehen solche sachen.

00:32:18: ich muss dass eben nicht mehr in einem technischen umfeld machen sondern ich schreiber das runter Und das ist glaube ich ein sehr großer Vorteil, dadurch dass wir eben halt nicht mehr so viele technische Expertinnen und Experten brauchen sondern auch die Fachbereiche sich selbst mehr Gedanken machen müssen.

00:32:31: Ich brauche natürlich schon Grundlagentraining wie man diese Werkzeug genutzt.

00:32:34: aber das ist ja glaube ich mit dieser IT-Software so die eingeführt wird, dass man da erstmal warm werden muss mit und ich glaube, dass der große Vorteil ist, dass ich halt eben sehr viel mehr selbst machen kann.

00:32:46: Man sieht es eigentlich auch wenn man mal schaut Wo passiert gerade ganz viel im KI-Bereich?

00:32:52: Und interessanterweise ist die schnellst und stärkste Entwicklung, Adaption im Konsumentenbereich, im Privatpersonenbereich.

00:33:00: Das ist jetzt auch sage ich mal wenn man auf die Historie der Computer in IT schaut eigentlich auch neu.

00:33:04: sonst kann das immer sehr stark aus der Wissenschaft.

00:33:07: teilweise kam es dann aus von Großkonzernen, die das Geld hat nicht große Rechenanlagen zu kaufen oder vom Militär.

00:33:13: Und jetzt ist tatsächlich seit Jahrtausendzehn würde ich sagen sehr sehr viele Entwicklungen aus dem wissenschaftlichen Open Source Bereich, aber auch privat anwender die einfach mal entwickeln und machen.

00:33:21: Und jetzt vielleicht ganz aktuell mal schaut Open Claw oder damals vor ein paar Wochen noch Moldbot auch so ein KI System was eine Person aus Österreich entwickelt hat, die über Nacht zu sagen das Internet erobert hat und der Kollege jetzt auch nicht Kollege war.

00:33:36: ja der antwortliche Entwickler ist jetzt hier mittlerweile bei Open AI eingestiegen.

00:33:40: Was macht?

00:33:40: Wofür ist es auch einfach ne Text-KI?

00:33:43: Das isst... Ja, wie hat's der Entwickler gesagt?

00:33:47: Das war sein Versuch mal zu sagen was passiert wenn wir eine KI Chatbot bauen, der komplett losgelöst ist von Restriktionen.

00:33:54: Der auf seinem PC machen kann, was er will und das ist die nächste Stufe.

00:34:00: Man war bis jetzt immer sehr vorsichtig mit zu sagen okay man muss aufpassen welche Daten die KI bekommt und... Was für Entscheidungen sie treffen können und dass es alles sage ich meinem schützten Rahmen ist.

00:34:11: Ich geb der KI den vollen Systemsgriff auf mein Computer, die kann installieren was sie will.

00:34:14: Die kann auch alle Daten zugreifen und machen was sie willst.

00:34:18: Dadurch dass diese KI-Modelle von dem wir gesprochen haben mittlerweile so mächtig sind ist das Wahnsinn was da rauskommt welcher Geschwindigkeit?

00:34:24: Und es ist auf der einen Seite ein Sicherheitsalbtraum weil dann die KI anfängt zu sagen okay ich programm.

00:34:32: du stellst mir eine folgende Frage.

00:34:33: ich habe zum Beispiel am Wochenende probiert hab ich das einmal ausgetest und gesagt To do Listen App, ich brauche eine Einkaufslistenapp.

00:34:38: Ich brauch irgendwas um meine nächste Party zu planen.

00:34:41: und dann hat die gesagt okay kann nicht aber ich programmiere es einfach mal.

00:34:44: und dann fing das Ding an wirklich selbst zu programmieren.

00:34:47: Und nach zehn Minuten kamst du zurück und sagst so ich hab jetzt hier zwei neue Dashboards aufgestellt, hier ist ein neuer Service und alles etwas was sage ich mal Co-Pilot oder ChatGPT könnte wenn ich's händisch machen würde?

00:35:00: Und das Projekt oder dieses ja diese Blutix sozusagen?

00:35:04: weil dieser Ansatz hat gesagt Lass das die KI alles selbst machen.

00:35:08: Die fragt nicht, ob sie es darf und macht einfach.

00:35:11: Und da war ich sehr erstaunt über die Geschwindigkeit der Ergebnisse.

00:35:16: zurückhaben aber dadurch dass ihr überhaupt nicht mehr reinschauen wie der Code aussieht was das macht kann das halt auch macheten losgehen.

00:35:22: also gibt's auch viele Brüchte von Personen die der KI die Kritkarte gegeben haben und dann hat das hat die KI irgendwie auf Einkaufs zugegangen oder hat sich eigentlich Rechen-Services gemietet Oder ... oder, das ging so weiter.

00:35:35: Oder hat sie Software geschrieben, die sehr unsicher war?

00:35:37: Das sind dann so ... hat ihre eigenen Thematiken aber es zeigt was ich mir sagen wollte.

00:35:42: um zurück zum Thema zu kommen da kommt grade sehr viel Innovation eher von Privatpersonen kleine Unternehmen Start-ups und auch Mittelständler.

00:35:54: also wie gesagt in Europa gibt es durchaus viele Player die man gar nicht auf dem Schirm hat aber auch im KI Bereich sehr stark sind.

00:36:00: Und wie gesagt, es kommt ebenfalls Jetzt viel mehr auf die Ideen ankommt und auch wie nutze ich es richtig als auf.

00:36:06: Ich muss extrem viel Technik verstehen.

00:36:10: Insofern ja, ich glaube der Mittelstand kann sehr stark davon profitieren.

00:36:14: Und wie gesagt, ich Glaube auch dass das Thema sich mit kz beschäftigen sehr wichtig sein wird.

00:36:19: genauso ist wichtig ist mir digital zu beschäftigen oder auch mit it Aber eben nicht aus einer reinen tag programmier Ecke sondern aus einer wie nutzen wir es eigentlich effizient und auch Dadurch, dass es ja wirklich neu ist.

00:36:34: Also die Fähigkeiten sind neu und müssen auch erst mal lernen mit umzugehen.

00:36:37: also nicht nur dieses wo können wir es nutzen sondern auch was kann das jetzt wirklich für uns?

00:36:41: Wir nutzen es am besten, wie kriegen wir's auch umgesetzt?

00:36:44: weil ich glaube nach wie vor die Nutzung im Alltag ist, dass das durchaus so ein Perspektivwechsel, den man dann irgendwie noch einnehmen muss.

00:36:50: Das ist gar nicht so einfach, das sehe ich auch bei uns.

00:36:53: Dieses Thema Change Management oder quasi Adoption Ist nichts was über Nacht funktioniert, das braucht ein bisschen Arbeit Und man muss auch ehrlich sein, dadurch dass die Entwicklung so schnell ist.

00:37:04: Wenn ich jetzt vor einem halben Jahr gesagt habe aber das funktioniert nicht, das kann die KI nicht, kann selbst die Antwort völlig anders aussehen?

00:37:09: Ja und deswegen ist es auch keine einmalige... Ich hab's jetzt mal getestet vor zwei Jahren und war blöd und wir brauchen das nicht.

00:37:16: Das macht's halt auch nicht einfacher.

00:37:17: Ja ja

00:37:17: ja, verstehe.

00:37:19: Aber da haben sie eine gute Verbindung hergestellt und zwar Faktor Mensch.

00:37:26: Wie sieht es denn da aus auch in ihren Projekten, weil ich kenne das so ein bisschen.

00:37:31: Also es gibt ja in einer Planungsbranche, Ingenieure und Architekten haben wir auch, gibt's ja im Begriff BIM Building Information Modeling?

00:37:41: Ja!

00:37:42: Und da gibts dann immer so'n bisschen.

00:37:45: oder gab's die letzten Jahre mal eine Diskussion dass so ganz viele Planner gesagt haben eigentlich brauche ich das nicht.

00:37:51: Weil man kann Es entscheidet sich, ob eine Planung gut ist.

00:37:56: Entscheidet sich nicht daran, ob sie digitalisiert ist.

00:37:59: und andere haben gesagt natürlich das ist die Zukunft.

00:38:03: also es fies gesprochen scheiterte dann auch manchmal die Digitalisierung dann so am Faktor Mensch oder daran dass.

00:38:09: natürlich klingt jetzt ein bisschen verurteilend dadurch dass natürlich dann auch viele Personen die das nicht kennen auch dann einfach standhaft der Meinung sind dass sie das nicht brauchen.

00:38:21: wie ist es mit KI?

00:38:24: Die Mittelständler, zum Beispiel Ingenieure aber auch alle anderen Mittelständlern, die jetzt arbeiten und Lösungen für Alltagsprobleme finden.

00:38:33: Einer von denen wurde ja mit KI sozialisiert.

00:38:36: ist es logischer?

00:38:37: also stehe ich mir vor logischerweise hat keiner wirklich das Bedürfnis zu sagen wir müssen jetzt KI für alle Probleme irgendwie so implementieren.

00:38:47: kann deswegen dieser Prozess nur so langsam stattfinden, vielleicht sogar verbunden mit einem Generationswechsel?

00:38:53: oder was für Erfahrungen machen Sie da so mit Menschen?

00:39:00: Vielleicht ist es zu anders.

00:39:01: Aber ich fand vor ein paar Jahren, als diese VA-Brillen aufkam ... Da hieß es so ja ab jetzt wird alles anders.

00:39:07: Weil alle Menschen wollen ab jetzt diese VA Brillen benutzen und ich hab das Gefühl, das ist aber nie passiert weil bis heute niemand in der privaten Interesse an eine VA Brille hat.

00:39:18: Wie sind da Ihre Erfahrungen irgendwie?

00:39:20: Inwiefern scheitert sowas dann am Mensch oder auch nicht?

00:39:23: Und braucht es einen Generationswechsel um sich zu etablieren?

00:39:26: Also... Ich würde, wenn ich es jetzt mal wirklich vereinfachen würde, würde ich für mich sagen ist KI die nächste Stufe der Digitalisierung.

00:39:35: Ganz weit war da passiert nicht ganz viel und ich sage das ein kompletter Paradigmenwechsel aber jetzt mal von der Technik los gelöst?

00:39:40: wird man nicht dann aus einer Mittelstandsperspektive drachten?

00:39:43: ist das für mich die nächste Stufe der der Digitalisierung?

00:39:47: Und auf die Frage brauchst du einen Generationswechsel?

00:39:49: Nein das glaube ich nicht!

00:39:50: Ich glaube... ...das Thema Änderung in der Arbeitswelt und Transformation dass man Sachen anders und neu macht Das gibt's eigentlich ja auch schon immer.

00:40:00: Es hat die Geschwindigkeit, glaube ich, zugenommen in denen wir Änderungen sehen und das ist wahrscheinlich etwas was wir generell in der Gesellschaft gerade haben.

00:40:10: aber Umstellung auf neue Arbeitsweisen ist ja durchaus schon längere.

00:40:15: Manche Berufsumfelder waren noch sehr viel länger klassisch analog unterwegs.

00:40:20: bei anderen gab es natürlich auch schon das Thema ... Ich sag mal so... Controlling Finanzcontrolling, das war ein Bereich der durchaus sehr früh auch schon mit digitalen und Computern und Rechenmaschinen konfrontiert worden ist.

00:40:33: Da gab es ja durchaus mehrere Effizienzsprünge über die letzten Jahrzehnte.

00:40:38: Ich glaube, man darf nicht unterschätzen wie groß ist der Aufwand für Menschen persönlich sich umzustellen?

00:40:45: Und ... Es ist natürlich auch eine Mischung aus.

00:40:49: ich muss mich selbst weiterentwickeln.

00:40:52: Das Unternehmen, mein Unternehmen muss aber auch die richtigen Rahmenbedingungen dafür bereitstellen.

00:40:55: Dass ihr habt irgendwie die richten Werkzeuge dafür haben und KI auch nutzen zu können.

00:40:58: Da müsst ihr ein paar Sachen zusammenkommen.

00:41:00: Und dann vielen.

00:41:01: was ich jetzt bei vielen Kunden auch höre ist immer noch ein bisschen Hennerei-Problem so von wegen.

00:41:04: Was bringt's mir denn eigentlich?

00:41:05: Ich will erst genau wissen was es mir bringt bevor ich etwas mache.

00:41:09: Wir sehen natürlich schon die Anwendungsfälle, wo man es genau runterpinnen kann.

00:41:13: Aber es ist halt breiter.

00:41:14: Es ist jetzt quasi nicht ein Werkzeug sondern es entwickelt sich ja zum Universal-Werkzeug und deswegen können wir das auch gar nicht so genau runterbrechen.

00:41:21: Für mich ist es tatsächlich eher ein Thema... Und das ist wie gesagt nicht nur KI, sondern auch das Beispiel eben mit der Ketalisierung fand ich ein gutes.

00:41:31: Den Mehrwert sieht man nicht direkt im Anfang.

00:41:34: Das ist natürlich eine große Hürde, wenn ich jetzt sage, ich möchte das jetzt einführen und es ist ein Aufwand!

00:41:37: Ich muss mich einlernen, ich muss dann quasi auch die ersten Wochen, sag' ich mal, mich umstellen.

00:41:43: Dann dauert's vielleicht doch erst einmal länger und ich denke mir was soll das denn mit der ganzen KI?

00:41:46: Und die Effizienz kommt ja dann erst hinten raus.

00:41:49: Ich muss mich bei solchen Sachen überwinden, um zu sagen ich beschäftige mich und das ist eine Frustration.

00:41:56: Gerade wenn ich im Arbeitsalltag wirklich viel zu tun habe und wenig Zeit habe, dann kommt noch was oben drauf, dann ist es schwieriger.

00:42:03: Dann würde es uns an vielen Stellen auch gut tun, wenn wir mal so ein bisschen den Hype aber auch die extrem hohen Erwartungen und auch die Mystifizierung von K.E.

00:42:16: rausnehmen würden.

00:42:17: Weil ich oft feststelle, dass ... wenn Menschen das Wort KI hören, dann ist schon fast eine Schockstarre und dabei sind die Themen, die wir sprechen, gar nicht mal so.

00:42:28: was macht die KI genau?

00:42:29: Und worum geht's da?

00:42:29: Sondern eigentlich eher die Digital-Themen, Toolthemen aus dem Rummen.

00:42:32: aber dann sobald diese Schock starre einbritt weil man denkt okay, KI ist viel zu kompliziert für mich, was ja nicht der Fall ist.

00:42:38: Dann macht es halt auch nicht leichter.

00:42:40: Ja.

00:42:41: Und natürlich aber auch extrem hohe auf der einen Seite gibt´s halt dann sagen Damit will ich nichts zu tun haben oder das brauchen wir nicht.

00:42:47: und natürlich aber auch das Thema, das muss alles schneller gehen.

00:42:50: Das ist ja auch Thema heute so ein bisschen, warum ist das noch nicht schon alles da?

00:42:53: Und eigentlich ist die Eduktionsgeschwindigkeit schon wahnsinnig hoch.

00:42:57: Ich sage mal einen klassischen IT-Zyklen gedacht.

00:43:01: Aber so sag' ich mal im Sinne von was die Technik könnte ... Auch wirklich jetzt schon könnte, sage ich.

00:43:07: Wie wir sie schon am Alltag nutzen, da ist halt durchaus eine Diskrepanz.

00:43:10: also... Und ich vergleiche jetzt auch mal KI zu den Ich sage wirklich halbster letzten jahre.

00:43:19: Das war ein Thema, wir hatten Blockchain Wir hatten ja so ein paar Sachen wo ich sagen würde da war relativ groß große hoffnung drauf.

00:43:28: Für mich ist ein großer Unterschied jetzt das bei KI Warum?

00:43:33: Ich glaube dass es A wirklich einen Impact bringt.

00:43:35: also wirklich was verändern wird und auch wirklich bleiben wird ist wir sehen ganz viele Unternehmen die die KI erfolgreich adoptieren und wahnsinnig effizienter arbeiten.

00:43:43: Also wir sehen das unternehmen nicht nur drüber sprechen und nachdenken, sondern dass es auch wirklich funktioniert.

00:43:48: Und das ist für mich eigentlich schon fast der Prüfpunkt wie meine Beratung mal schön auf Englisch sagen also eigentlich der Beweis, dass das... ...nicht nur eine Idee ist und auch wirklich funktioniert und deswegen auch da bleiben wird.

00:44:00: Und ich sag' ich seh's ja bei mir im Bratenalltag auch was ich wenn ich jetzt am Wochenende KI-Nutze wie viel schneller ich bestimmte Sachen machen kann?

00:44:08: Also die Nützlichkeit isst da!

00:44:12: Ich sag, das sind von solchen Sachen wie ich kann plötzlich in allmöglichen Sprachen-Dokumente lesend verarbeiten mit anderen Personen sprechen.

00:44:16: Im Urlaub hat mir das mehrmals wirklich den Tag gerettet als ich dann irgendwie plötzlich auf podagogiesisch mich unterhalten konnte bis hin zu beim Heimwerken Anleitung bekommen, Support bekommen etc.

00:44:30: oder halt auch mal private Projekte programmieren wo ich sonst zwei Tage gebraucht hätte geht jetzt irgendwie in zwei Stunden.

00:44:36: und denen da sieht man schon ... wo die Reise hingeht, dass das halt wirklich nicht einfach nur eine nette Idee ist, sondern... ...dass das was bringt.

00:44:44: Und insofern ist das für mich schon sehr anders als jetzt siehe.

00:44:46: Feuerbrille zum Beispiel.

00:44:48: Wo ja auch Leute gedrönt haben, was man da cooles machen könnte aber dann war es doch nicht so praktisch im Alltag.

00:44:53: So wie die zum ersten Mal aufbaut hat gedacht wow.

00:44:55: und dann hat man gedacht ja aber will ich das Ding jetzt immer aufhaben weiß ich nicht.

00:44:59: Und jetzt haben wir eher das Gefühl dass alle Leute sagen ich will noch mehr KI also im Sinne von Ich will dass sie nützlich für mich ist ob wir die wirklich gesellschaftlich überall haben wollen ist etwas anderes mit der KI.

00:45:09: Ob wir jetzt jede Entscheidung abgeben wollen das garantiert nicht.

00:45:12: Aber wie gesagt Die Nützigkeit ist für mich gegeben.

00:45:17: Und wie sieht es denn aus?

00:45:19: Ich würde gerne mal zu sprechen kommen auf dieses Thema Führung.

00:45:23: Viele Mitglieder von uns als Kammer haben ja eigene Büros, die können auch kleiner sein aber viele Mitglieder sind nicht nur Angestellte sondern müssen quasi auch einen Büro führen.

00:45:35: und in einer perfekten Welt sag ich mal ist es so dass ein Geschäftsführer Nicht so die operative Arbeit und das Taggeschäft machen sollte, sondern auch viel immer Strukturen schaffen damit Mitarbeiter dann die Arbeit machen.

00:45:52: Was machen sie denn dafür?

00:45:52: Erfahrungen in ihren Projekten beziehungsweise was raten Sie dann Führungskräften?

00:45:58: Was so jetzt im Groben so zu tun ist um das eigene Unternehmen quasi dafür aufzustellen obwohl man kein Konzern ist der unendlich für Budget dafür abstecken?

00:46:08: Ich würde mal kurz ein bisschen erzählen, was wir so typischerweise machen.

00:46:12: Dann kann ich es einordnen.

00:46:14: Die Fragen, die wir von Kunden bekommen ist ... Wo kann ich den KI sinnvoll nutzen?

00:46:19: Wo sind die Wertpotenzialen?

00:46:20: Wo gibt's mehr Chancen, dass ich wachsen kann?

00:46:23: Das sind oft Themen von ... Ich kann KI nutzen, um mir Kunden anzusprechen und schneller sagen, meine Service ist vielleicht besser zu machen oder auch dann, um Kosten zu sparen, weil ich bestimmte Prozesse gar nicht händisch mache muss.

00:46:38: bestimmte Personen dann auf Themen bringen.

00:46:41: Da haben wir vorhin darüber gesprochen, die jetzt weniger atmen sind und mehr halt irgendwie beim Kunden, mehr bei den Produkten in der Entwicklung mehr quasi in der Ideenfindung sind.

00:46:48: Also das heißt wertstiftende Betätigkeiten sowohl für die Mitarbeitenden als auch Unternehmen zu finden.

00:46:54: Das ist quasi diese Wertpotenziale Analyse.

00:46:56: Das Zweite was wir dann machen ist so sagen wie kommen denn da eigentlich hin?

00:46:59: Weil nur allein mal zu wissen was sind die Anwendungsfälle um wie viel bringen wir die?

00:47:03: Wie quantifizieren das auch?

00:47:04: Was sind dann die Potenziale?

00:47:06: Das zu wissen ist eine Sache, aber dann zu sagen okay was muss ich denn dafür tun?

00:47:09: Und das ist quasi der zweite Bereich wo wir auch Unternehmen, Mittelständler und noch Fungskräften helfen zu sagen.

00:47:15: Das braucht es jetzt an Prozessveränderungen, das braucht es vielleicht auch an Training für Mitarbeitenden, Änderungen von Teamaufgaben, aber auch quasi wo muss das Unternehmenschen immer neu... Strukturenbereiche, Operating-Models wie so schön heißt überlegen.

00:47:32: und natürlich auch sage ich mal was braucht dann Technologie an der Stelle.

00:47:35: Und wie kriegt man das zusammen?

00:47:36: Und das Thema Change.

00:47:38: also wir kriegen die Sachen wirklich dann wenn sie da sind in die Nutzung davon abgesehen dass wir uns auch dann Gedanken machen wo sind vielleicht mal Anwendungsfälle die wer doch mal individuell bauen muss für Unternehmen die es am Markt nicht gibt?

00:47:51: Also mit dem Hintergrund wir sehen oft Anwendungen Fälle bei uns in der Beratung die sehr sehr quasi ... dem Unternehmen helfen, sich individuell sehr massiv besser am Markt zu positionieren.

00:48:04: Zu differenzieren, besseren, sag ich mal, Service anzubieten oder das kommt total auf die Industrie drauf an.

00:48:09: und da guckt man ja dann sehr auf, sag' ich mal industrie-Sektorperspektive.

00:48:11: und was hat das Unternehmen eigentlich vor von der Unternehmensstrategie?

00:48:14: Und uns sagen gibt es dort KI Anwendungsfälle, die halt wirklich wirklich einen Unterschied machen!

00:48:18: Ja... Und dass typischerweise Anwendungspfälle die gibt es am Markt so nicht zu kaufen, weil es halt eben kein Standardanwendungsfall ist.

00:48:26: Oder es sind Anwendunsfälle wo das Unternehmen sagt naja das will ich wirklich Das soll mein sein, das ist quasi meine eigentliche, mein eigentliches Betriebswissen.

00:48:33: Das will ich jetzt nicht nach draußen in die Welt geben oder bauen lassen und da kümmere ich mich selbst drum gerade wenn es halt Themen sind, die dann wirklich den Umsatzwachs zum Beispiel helfen.

00:48:42: Also von der Strategie sage ich mal über ein bisschen zu Use Cases und der Transformation ermittelt, das sind so die Bereiche, die wir uns anschauen.

00:48:49: Und was zurück zur Frage auf die Führungskräften, in welche Richtung gehen wir auch?

00:48:56: Ich glaube, was viel wichtiger wird ist die Komponente Mensch im Sinne von Führung.

00:49:01: Im Sinne von ich nehme meine Mitarbeitenden mit und gebe die Richtung vor.

00:49:05: Strategie vor, ich helfe aber auch beim Change bei der Anpassung.

00:49:08: Das ist durchaus nochmal sehr viel wichtiger geworden eigentlich.

00:49:12: Und das raten wir unseren Mitarbeitende sobald wir es schaffen Zeit wegzubekommen, von denen ich hänge am Exel rum Unternehmensschritt Themen.

00:49:26: Ja, sind eigentlich wie es ist Ihrer Frau nach, die meisten Führungskräfte ... Sind die eh so drauf?

00:49:32: Dass sie Bock haben sich da so reinzugraben und ihre Mitarbeiter motivieren wollen?

00:49:40: oder müssen Sie meistens die Führungskräfte noch überzeugen, sich doch jetzt mal zu beschäftigen?

00:49:45: Das ist eine große Bandbreite.

00:49:46: also ich glaube, die meisten Führungenskräften sind schon der Meinung ja KI Es ist ein Thema, das wir uns beschäftigen und haben.

00:49:55: dann eher sage ich mal die Frage.

00:49:59: Wie relevant ist es für uns?

00:50:00: Also das ist relevante sagen alle.

00:50:02: aber im Sinne von die Frage eben zu dem Angebot einzahlt irgendwie wie revelant ist es wo sind die Bereiche was einsetzen können?

00:50:08: Und wie kommen wir dahin?

00:50:09: Das sind Fragen, die eigentlich immer wiederkommen und wir haben natürlich sage ich Führungskräfte... Die nachdem auch wieder das unter dem aufgestellt ist.

00:50:18: Manche Unternehmen sind ja ihr schon sehr, sehr digitaler viel seit Techniker vielen.

00:50:21: und auch da sehen wir dann bei den Fungskräften dass sie durchaus dann sich auch mit den Themen stärker beschäftigen und beschäftigen müssen.

00:50:28: also gerade sage ich mal so im Medien- und Onlinebereich gibt natürlich auch Unternehmen die.

00:50:33: Die Stärkers Richtung physischer Produktion Güter sind da auch gar nicht so den Fokus drauf haben.

00:50:40: warum auch?

00:50:42: insofern ist das jetzt sag ich mal eine Bandbreite die aus dem Unternehmen herausgegeben ist und nicht aussehnen Äh, per se.

00:50:47: Und ähm gesagt man, ich füge es krefter einfach mal mehr oder weniger persönlich in eine Neigung auch zu digital Themen.

00:50:52: Aber wie gesagt dass das als wichtiges Thema erkannt ist eigentlich durch die Bank weg.

00:50:58: Mhm.

00:50:58: Okay ja, verstehe.

00:51:00: Gut, ähm Herr Wesper reden jetzt seit fünfzig Minuten?

00:51:03: Ich würde sagen wir haben jetzt so den Kernteil, Mittelteil so ein bisschen abgearbeitet.

00:51:09: Ich würd gern ähm so ein bißchen rüber gehen ins so spekulieren Und ins freie Assoziation ein bisschen.

00:51:19: Jetzt können auch sie nicht in die Glaskugel blicken oder garantiert die Zukunft verhaushagen, aber womit rechnen Sie denn... jetzt haben wir vorhin schon gesagt, dass die Entwicklung von KI bezogen auf die Entwicklung der Technik über die Schnittigkeit schnell stattfindet und wir haben ja auch schon gehört das KI ist, dass sie sich selber quasi weiterentwickeln kann gegebenenfalls wenn man sie lässt.

00:51:43: Womit rechnen Sie denn so, jetzt wirst du wirklich erst mal nur in den nächsten Jahren schon bezogen auf, sag ich mal Mittelstand?

00:51:51: Ob jetzt so im geheimen Lambors in China?

00:51:53: was da jetzt passiert mit KI können wir nicht wissen.

00:51:56: Aber womit rechnen sie so in den jetzten Jahren bei uns hier?

00:51:58: Ja.

00:52:00: Wir gesagt, also ich mein die Glaskugel ist immer sehr schwierig gerade in dem Bereich.

00:52:03: aber was ich glaube is dass die das Thema Produkte Softwareprodukte Tools die KI enthalten.

00:52:11: Das wird unglaublich bereit werden Und ich sage mal so, dass die Nutzung und im Alltag auch sehr viel einfacher wird.

00:52:18: Das heißt das was wir heute schon sehen, e-mail kann mir helfen E-Mails vorzuschreiben zu beantworten Empfehlung zu geben also quasi mein Outlook sagt mittlerweile immer eine ganze Mailbox Was sind die Themen?

00:52:30: Und das würde sich glaube ich deutlich weiterentwickeln deutlich reifer werden und auch sag' ich mal dann auch einfacher zu sein mit Informationen die ich persönlich habe oder auch mit Unternehmensinformationen zu Und ich glaube, das Thema komme ich auch gleich dazu.

00:52:45: Zu vereinheitlichen so dass diese Vorschläge die proaktiven Vorschlägung seitens der KI sehr viel hilfreicher werden.

00:52:51: und mich glaube auch, dass die Automatisierungsmöglichkeiten deutlich besser werden.

00:52:57: was wir am Anfang hatten mit Jetzt ist die KI im Chatboard drin, irgendwo im Chatfenster.

00:53:02: Ich schreke und mache Text rein, ich tippe irgendwas rein ... Da wird keiner auf Dauer Lust drauf haben.

00:53:07: Diese Chatbots sind alle hochgepoppt.

00:53:10: Die werden wahrscheinlich wieder verschwinden im Hintergrund.

00:53:13: Und ich glaube, dass wir jetzt eben weggehen von ... Das ist mal ein E-Mail-Draft mit den Hübschen hinzu.

00:53:20: Bitte!

00:53:21: Geht euch mal ein Kalender durch, macht einen Vorschlag, wenn ich neue Termine aufsetzen soll.

00:53:24: Das ist ja wirklich so Arbeitsschritte vorgeben kann und die Maschinenarbeit und die KI-Abeit ist dann quasi in einem beschränkten Rahmen ab.

00:53:31: Also das zu sagen okay, die darf jetzt auf Outlook, vielleicht kein E-Mail selbst verschicken aber sie darf für bestimmte Vorschläge machen.

00:53:36: Sie darf Termine planen, sie darf irgendwie meine Dokumente gucken... Aber dass man nicht mit beschränken Rahmen, dass ihr da eine bestimmte Arbeitspakete schon automatisch abarbeitet, Angebote schreibt es vielleicht, Kalkulation macht, das glaube dass das quasi passiert.

00:53:51: Und da sehe ich jetzt auch die großen Tech-Player hingehen, dass sie, sag' ich mal zu diesem Microsoft zeigen – die haben ja ihre Office-Suit mit Word, Excel Powerpoint….

00:54:03: Das war ja quasi so für die breite Industrie und Mittelstands-, und auch Privatpersonenbereich und Markt sagen, das setzen an!

00:54:10: ein Feld von Standardsoftware, die einfach zu bedienen ist für bestimmte Aufgabenfelder.

00:54:13: Und ich glaube es wird mit KI auch genauso passieren, da wird das sozusagen die Standard-Arbeitspakete geben und wir werden glaube ich sehr viel klarer wissen, was wir es brauchen können, was nicht gebrauchen können.

00:54:24: So und ich glaube gerade auch in diesem vielen Bereich mit Wissen, Wissensmanagement, da kommen die KI her, sind ja Sprachmodelle, sind keine Modelle jetzt komplett logisch mathematisch über komplexe Sachen Gut können das können sie auch.

00:54:40: aber sie sind vor allem sehr, sehr guten Sprach und ich glaube da wird noch ein ganzer Bereich ausgehen.

00:54:44: Und dieses Thema kennen wir ja heute.

00:54:45: Wir haben ganz viele Dokumente wissen irgendwo von Unternehmen und bis ich die erst wieder gefunden habe sei es von irgendwie Unternehmensvorgaben über Informationen zu meinem Kunden, nämlich Historien mit was für Geschäfte hab' ich und was Verträge hatte ich zum Beispiel in der Vergangenheit mit dem Kunden gehabt dass es ja alles mühsame Kleinstarbeute hat, das mal rauszusuchen.

00:55:02: Ich glaube, das wird alles deutlich besser werden von der KE, dass ich sage, ich habe folgende Frage und kriege die Antwort.

00:55:07: Da sind mir heute schon gute Systeme zu.

00:55:09: Und dass das quasi alles nochmal deutlich besser wird.

00:55:13: Und ich glaube, dass wir sehr gut auch verstehen werden wo wir es auch nutzen können um schneller zu sein und wie gesagt auch um quasi auch smart einsetzen zu können.

00:55:22: Und ... ich weiß nicht ob sie da noch quasi ... Ob sie das noch so als?

00:55:29: als ihren Bereich sehen, aber wenn wir jetzt noch weiter raussuchen.

00:55:32: Ja

00:55:33: also wir nehmen heute auf heute ist der achtzehnte Februar und letzte Woche in der Wochenzeitung die Zeit ein großes Interview mit dem scheidenden Ministerpräsident hier von Baden-Württemberg erschienen, Winfried Kretschmann und da hat er das habe ich gestern tatsächlich Abend gelesen.

00:55:50: Das sind wir wieder beim Thema dass sich abends nur auf Papier lese Und da hatte er einen interessanten Satz gesagt.

00:55:57: so hat er gesagt er findet Nach wie vor Baden-Württemberg, also unser Bundesland hier konkurriert eher mit Kalifornien und Shenzhen als mit irgendwelchen anderen Weltregionen.

00:56:09: Und klar mir fällt da jetzt dann auch SAP ein, die ja im Schwarzwald glaube ich sitzt.

00:56:14: aber würden Sie sagen das stimmt so?

00:56:16: Also sind wir strukturell von Investitionen staatlicher Förderung was ist ich?

00:56:24: Internetkabel oder einfach strukturer?

00:56:26: sind wir wirklich so weit und so gut und so konkurrenzfähig aufgestellt, als dass wir.

00:56:32: So in dieser größten Ordnung so skalieren können?

00:56:37: Ja und nein würde ich sagen.

00:56:39: Ich weiß weiche Antworten also glaube wir sind wo wir fangen mal an wo wir nicht gut sind.

00:56:44: wir sind nicht gut oder nicht gut genug meiner Meinung nach im thema risokapital und förderung von innovativen Unternehmen.

00:56:53: Wir sind sehr sehr gut ... innovativ zu sein und auch Unternehmen zu gründen.

00:56:57: Es ist aber oft in Deutschland dann die... Die Herausforderungen oder die Anforderung auch von wegen.

00:57:02: Das muss man relativ schnell sich selbst tragen und ihr nehmest relativ schnell irgendwie selbst Geld machen.

00:57:06: Noch in der Region, ich glaube das ist ein guter Beispiel da haben wir sehr, sehr erfolgreiche eigentlich Marktführer auch im Mittelstand weltweit für alle möglichen Technologien und Produkte also das Thema Innovationskraft das durchaus gegeben.

00:57:18: Wir sind halt nicht gut drin in Unternehmen zu fördern die erstmal wahnsinnig hohen Kapitalbedarf haben weil sie eben so sag ich mal dann gewisse Anlaufzeiten brauchen oder auch gewisse Risiko haben.

00:57:28: Also ich glaub, da gibt's eine gewisse risikooa ... ja, Universität an der Stelle.

00:57:33: Thema Infrastruktur und sonst Internetkabel?

00:57:36: Ich mein wir haben in Frankfurt DZX-II von Equinix ist der schnellste Internetknoten der Welt also ist gegeben.

00:57:44: Wir haben letztes Jahr noch in Frankfurt gewohnt.

00:57:46: Da hatten wir einen kleinen Mietgarten.

00:57:47: Da hat man sich den Blick auf das Rechenzentrum.

00:57:50: Und ich weiß dass die ganzen Hyper Scala angesiedelt sind.

00:57:53: Also seitens Infrastruktur sind wir gut aufgestellt.

00:57:58: Und wenn ich jetzt auch mal schaue hier, zum Beispiel die Schwarzgruppe Halbronn, dann sind ja auch extrem viel gerade in dem Thema KI-Bereich rein

00:58:06: und

00:58:07: da wird wahnsinnig viel im Aufbauen.

00:58:10: Ich glaube das Thema eigenständige KI oder eigenständiges IT-Infrastruktur wird seit ein, zwei Jahren aufgrund der Geopolitik noch die Stecker.

00:58:21: diskutiert.

00:58:22: Also ich glaube, dass wir da auch nachholen und aufholen zu sagen, wir brauchen auch wieder mehr innerhalb von Europa vielleicht jetzt nicht in Deutschland sondern das muss man glaub ich schon europäisch denken.

00:58:30: aber da haben wir durchaus ein Thema Und wir haben eigentlich auch gute KI-Forschung.

00:58:37: die ist aber halt auf sage ich mal nicht ganz so prominent wie es sonst in Amerika ist und da könnte wahrscheinlich noch ein bisschen mehr gefördert werden finanziell.

00:58:47: Aber ich sag mal so richten Rechenzentrum kann man nach Jülich schauen einer der durchaus weltweit mitführenden Forschungszentren, was Supercomputer angeht.

00:58:58: Also wir haben schon die richtigen Komponenten.

00:59:00: Ich glaube wo wir auch noch ein bisschen Thema haben ist das Thema Chips.

00:59:04: Also Chipfertigung aber das ist ja auch nochmal ein ganz komplexes Thema dass sie am Prinzip aktuell die meisten Fabriken in Paiwan sitzen.

00:59:13: Aber per se sag ich glaub ich mal sind jetzt schon ganz gut unterwegs.

00:59:20: Natürlich bearbeiten nicht so, sag ich mal, ganz so stark wie Amerika oder auch China.

00:59:24: und gesagt wenn man in China schaut, ich war mittlerweile auch ein bisschen beobachtet Ich habe ja gesagt viel Forschung kommt aus dem Open Source Bereich Und die Anzahl an KI Software und KI Komponenten Die mittlerweile nur noch online auf chinesisch zu finden ist, die aber wirklich gut sind Das steigt rassant an.

00:59:42: das heißt auch da sehen wir dass auch durchaus die Region sehr viele Selbstbrüste auftritt mittlerweile und auch da ganz viel gefördert wird.

00:59:49: Aber ich glaube, das Thema ... und deswegen noch mal zu dem Interview zurückzukommen.

00:59:56: Was wir ja schon sehen ist, dass auch der Mittelstand sehr innovativ ist, dann trotzdem in Vergangenheit Digitalisierung, Technik und Produktionslinien zu bringen.

01:00:03: Und es dann wirklich auch durchzuoptimieren.

01:00:06: Insofern glaub ich, das wird da passieren.

01:00:08: Wir sind halt nicht so gut im Werbungsmachen!

01:00:09: Wir sind jetzt nicht breit, wenn wir hin sagen was wir jetzt irgendwie tolles gemacht haben.

01:00:13: Da ist das Silikon-Welly deutlich besser.

01:00:16: aber dann die Themen ernsthaft zu skalieren da sind wir glaube ich schon gar nicht schlecht.

01:00:23: Sind Sie eigentlich privat oder von Ihrer Innovationsdenke her?

01:00:31: In Kalifornien war es jetzt ganz oft so, dass das immer aufgehangen wurde an Persönlichkeiten.

01:00:38: Die dann auch so ganz starkes Sendungsbewusstsein hatten und sich auch medial inszeniert haben, bewusst.

01:00:46: Haben Sie das Gefühl mittlerweile werden die Persönlichkeit irgendwie immer ambivalent oder fahren noch mal mehr Kritik?

01:00:53: Das Gefühl dieser Art, dieser amerikanische Art.

01:00:55: Dass man immer jemand ein Gesicht hinstellt was in meiner Wahrnehmung so mit Steve Jobs angefangen hat dass mein Gesicht dahin stellt der dann wirklich auch als Mensch die Menschen begeistert.

01:01:10: Halten Sie das für einen Innovationstreiber oder halten Sie es für konstruktiv?

01:01:14: Oder sind sie eher so drauf, dass die sagen ... Ich finde, das sollte in Strukturen verbleiben.

01:01:19: Das sollte dann immer die Bundesregierung regulieren und diese Persönlichkeit, die versucht, als Mensch zu senden.

01:01:28: Das ist eher

01:01:29: wie ... Die Frage, ob das eine Technik-Thematik ist oder nicht ein Zeitgefühl ist, dass wir gesellschaftlich eher ticken und jetzt wieder auf ... innovative, inspirierende Persönlichkeiten schauen.

01:01:42: Das ist glaube ich ... Ich sag mal so, jetzt mal ganz nüchtern betrachtet bei... Es hat ja zwei Komponenten in Amerika.

01:01:50: das eine ist zu sagen wir machen Begeisterung weil wir brauchen Risikapital und weiterzumachen.

01:01:55: aber es hat durchaus seinen Wert wenn man komplizite Technik trotzdem auf einer emotionalen Ebene verkaufen oder auch quasi Begeisterung für schaffen kann.

01:02:08: Ich meine, das war ja bei Apple auch ein Erfolgskonzept.

01:02:10: Ja man kann jetzt ganz technisch über das iPhone sprechen können wir auch sagen wow das macht mein Alltag toll und schaut mal wie cool das ist.

01:02:16: also insofern ist das glaube ich schon gar nicht schlecht aber es kommt halt aus verschiedensten hat verschiedene Gründe glaub

01:02:21: ich.

01:02:23: Und wie gesagt was für mich aber trotzdem auch einen Punkt ist, das wollte ich einmal noch sagen mit viel über Mittelstand gesprochen wir haben viel über Mitarbeitenden gesprochen.

01:02:30: ich glaube... ...was man nicht unterschätzen darf ist ... einer der Treiber für Kreativationen und aus meiner Sicht eben halt, dass wir ein paar mal gesagt haben jetzt nicht unbedingt nur... wie es effizienter sein, sondern auch durchaus viel aus dem Markt, aus dem Gesellschaftlichen kommen.

01:02:47: Also was wir heute schon sehen bei uns durch Umfragen und Beratungstätigkeit mit Kunden ist das Konsumenten, wie es so schön heißt also Menschen wie sie und ich, ChatGPT und andere KI-Tools nutzen ganz stark um sich Kaufempsteidungen schonmal Kaufsupport, Informationsbeschaffung, welches Produkt soll ich kaufen?

01:03:06: Ich suche Preisvergleich das nutzen.

01:03:09: Und dass sich schon glaube ich aus der Konsumentensicht durchaus ein Druck kommen wird auch ... Das Unternehmen,

01:03:16: die sich

01:03:17: MKI-Zukunftssagen begeben einfach damit das gut zusammenspielt oder damit ich halt auch schnell Informationen bekommen, Antworten vom Unternehmen bekomme und da wird glaub ich durchaus sage ich mal eher so Anfangszeichen von Markt nochmal der Druck kommen.

01:03:30: Ja ja okay Gut.

01:03:34: Zum Abschluss, wir sind jetzt gerade so ein bisschen fast schon wieder abgebogen durch einen Konzern auf.

01:03:40: Aber es ist natürlich vielleicht auch kaum zu trenn von KI.

01:03:44: zum Abschluss.

01:03:44: Vielleicht dann da noch mal die Bitte was würden Sie quasi mittelständlern kleineren normaleren Mittelständler mitgeben über KI?

01:03:55: Was die vielleicht noch nicht wissen aber wissen sollten.

01:03:59: also was würde ich sagen Zusammenfassen aus meiner Sicht, ja ist technologisch ein wahnsinniger Sprung.

01:04:06: Ich würde es aber eher aus der Nützlichkeitsbrille betrachten sich davon nicht abschrecken lassen.

01:04:11: das heißt auch der Mittelstand sich durchaus mit beschäftigen sollte und muss aber eher Aus einer Neugierst-Brille, aus einer Interessensbrille, bisschen selbst getrieben im Telefon.

01:04:21: wo können wir es dann eigentlich nutzen?

01:04:22: Auch unter dem Wissen dass es halt eben nicht jetzt fertig ist und sich durchaus weiterentwickelt und Es hat einfach eine Änderung der Arbeits weil so ein Kultur mit sich bringen wird.

01:04:32: Aber so ein bisschen, sag ich mal ... Ich fand ein schönes Vergleich hieß... KI wird sein wie Elektrizität.

01:04:38: Am Anfang war es in Spezialgebieten unterwegs und mittlerweile ist überall ... Es hat sich so reingeschlichen, natürlich gehen wir heute damit um und sagen das gehört zum Alltag dazu.

01:04:46: Ich glaub, so würde ich's auch eh nicht betrachten.

01:04:48: Schon ist die Geschwindigkeit etwas schneller als mit Strom wie damals.

01:04:51: aber so würd ichs auch sehen dass wir dann KI-Tools im Handy irgendwo im Hintergrund haben Und es wird Teil vom Alltag und so würde dich drauf gucken.

01:04:58: Das heißt trotzdem, wir überlegen müssen wir mit umgehen.

01:05:01: Aber ich würde das jetzt nicht aus einer Erfurchtsbrille betrachten.

01:05:04: Ja, okay.

01:05:06: Gut, sehr schön!

01:05:07: Ähm ... Herr Wespe, vielen Dank, dass Sie da waren.

01:05:10: Es war ein tolles Gespräch.

01:05:13: Wir könnten noch

01:05:14: lange weiterreden.

01:05:15: Die Zeit ging jetzt sehr schnell?

01:05:17: Jaja, voll voll.

01:05:19: Gerade weil ja auch dann KI ... Also es ist immer so eine Binsenweisheit aber irgendwie ... Ich hab das Gefühl bekommen, einfach nur die KI gibt's nicht.

01:05:26: Es kommt halt drauf an,

01:05:29: dass

01:05:29: man meint.

01:05:30: Das

01:05:30: ist wie wenn man immer sagt, die Medien gibts aber nicht.

01:05:34: Die Erzeitung ist was anderes als Facebook oder so.

01:05:36: So ein Hölzgefühl, das ist ja auch bei KI.

01:05:38: Genau also für mich, ich spreche da gerne vom Werkzeug cast und spreche manchmal von alter traditioneller KI oder nummerischer KI und sprach KI aber es ist quasi eine neue KI-Modellklasse und die man ja trotzdem auch in Zusammenspiel unser gemischt und in verschiedenen Bereiche ansetzen kann.

01:05:53: Insofern genau es gibt nicht die eine KI und manchmal braucht sie auch noch nicht.

01:05:57: Die große KI reicht auch noch in kleiner Automatisierung.

01:06:00: Aber es ist für mich ein Teil vom digitalen Werkzeugkasten, der sehr mächtig ist, aber halt

01:06:05: eben

01:06:05: nicht nur alleine betrachtet werden

01:06:06: kann.

01:06:08: Also vielen Dank, dass Sie gerne!

01:06:10: Vielen Dank fürs Gespräch.

01:06:10: Ja, vielen Dank auch.

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