Mehr als nur Grüngürtel: Landschaftsarchitektur als strategischer Erfolgsfaktor

Shownotes

Unser heutiger Gast ist Christof Luz. Er ist Landschaftsarchitekt und Inhaber des Büros LUZ Landschaftsarchitektur.

Wir haben Christof Luz zum Gespräch über den Teil von Bauprojekten geladen, der oft übersehen wird: Das Arbeiten mit Pflanzen, mit Grün und mit der Umgebung.

Unter dem Folgentitel „Mehr als nur Grüngürtel: Landschaftsarchitektur als strategischer Erfolgsfaktor“ wollten wir alles wissen, was es zu dem Thema zu sagen gibt: Wie hat sich das Berufsbild Landschaftsarchitekt durch den Klimawandel gewandelt? Gibt es Erkenntnisse dazu, wie viel produktiver Menschen in „grünen“ Bürogebäuden sind? Und um wie viel teurer lässt sich eine Immobilie verkaufen oder vermieten, wenn das Außenraumkonzept stimmt?

Herausgekommen ist eine Folge, die dort ansetzt, wo wir während des Bauens gar nicht hinschauen. Herr Luz hat uns auf zahlreiche neue Gedanken gebracht und uns geholfen, eine ganz andere Perspektive einzunehmen.

Und: Er verrät uns seinen Lieblings-Landschaftspark!

Also: Viel Spaß beim Hören!

Homepage: www.ingbw.de Kontakt: ingcast@ingbw.de Jingle und Musik: www.songfabrik.com

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00:00:18: Herzlich willkommen zum INSCHCAS, dem

00:00:20: Science Talk der

00:00:21: Ingenieurkammer Baden-Württemberg.

00:00:23: Unser heutiger Gast ist Christoph Lutz – er ist Landschaftsarchitekt und Inhaber des Büros Lutz Landschaftarchitek Tour.

00:00:32: Wir haben Christoph Ludz zum Gespräch über den Teil von Bauprojekten geladen, der oft übersehen wird Das Arbeiten mit Pflanzen, mit Grün und der Umgebung.

00:00:42: Unter dem Folgentitel Mehr als

00:00:44: nur grünen Gürtel Landschaftsarchitektur

00:00:46: als strategischarf

00:00:48: Volksfaktor

00:00:49: wollten wir alles wissen was zu dem Thema zur Sagen gibt.

00:00:53: Wie hat sich das Berufsbild-Landschafts Architekt durch den Klimawandel gewandelt?

00:00:58: Gibt es Erkenntnis dazu wie viel produktiver Menschen in grüneren Bürogebäuden sind Und um wieviel teurer lässt sich eine Immobilie verkaufen oder vermieten wenn das Außenholm-Konzept

00:01:09: stimmt.

00:01:09: Herausgekommen ist eine Folge, die dort ansetzt wo wir während des Bauens gar nicht hinschauen.

00:01:15: Herr Lutz hat uns auf zahlreiche neue Gedanken gebracht und uns geholfen eine ganz

00:01:20: andere Perspektive einzunehmen Und er verrät uns sein Lieblingslandschaftspark.

00:01:26: Also viel Spaß beim hören.

00:01:30: Herzlich willkommen Diplomingenieur Christoph Lutz seines Zeichens Stuttgarter Landschaftsarchitekt.

00:01:38: Schön, dass Sie bei uns sind Herr Lutz!

00:01:40: Danke für die Einleitung und guten Morgen!

00:01:46: Und wir möchten uns heute da wieder... Uns ist aufgefallen in der Besprechung das wir uns noch nie so wirklich beim Bauprojekten über diesen Faktor Grün unterhalten haben.

00:01:56: Bestimmt Und deswegen haben wir beschlossen uns einen Spezialisten zu holen, der uns mal wirklich von Null auf auch erklären kann wie das alles ist mit Natur im Bauwerk oder am Bauwerk.

00:02:08: Ja genau!

00:02:10: Deswegen ist Herr Lutz her.

00:02:12: Wir steigen immer ein mit drei Grundsatzfragen um sie so'n bisschen als Mensch kennenzulernen.

00:02:17: bevor wir jetzt über das Thema sprechen und als erstes würde ich gerne noch von Ihnen wissen was wollten Sie dann als Kind werden?

00:02:25: Als größeres Kind wollte ich Bauer werden.

00:02:33: Das war, weil ich ab der Schulzeit auf einem mehr oder weniger landenaufgewachsen bin und schon gerade auf dem Berg auch ein Feld oben.

00:02:41: Weil die Eltern da mit meinem Betrieb hingesiedelt sind.

00:02:44: Und da war übrigens um Landwirtschaft.

00:02:47: Und da gab es den Aussiedler Hof Stäbler.

00:02:51: Der Herr Stäbler hat immer gesungen, wenn er auf dem Feld gearbeitet hat, selbst auf einem Traktor und so laut dass das überall war.

00:02:58: Das war ein schöner Job!

00:02:59: Einen ganzen Tag auf dem Traktor... Also

00:03:02: gut oder?

00:03:04: Ja sehr gut, der war auch in Irgendwie Coa wichtig und so.

00:03:07: Deshalb mich selber beeindruckt, als würde auch Bauer einen ganzen Tag Traktor fahren.

00:03:11: Vielleicht ist das Kind vom Nachbarheiraten, die hat dann einen Traktor und so.

00:03:16: Das hat sich aber zerschlagen später größer werden weil ich gemerkt habe dass man da sehr früh aufstehen muss.

00:03:25: Und es jeden Tag und das ist gar nicht so meine Sache.

00:03:31: Es war auch später mit ein wichtiger Grund, dass ich Landschaftszeit gehackt geworden bin.

00:03:37: Mein Vater und Großvater waren das ja auch schon.

00:03:39: Und immer wenn wir Kinder in die Schule sind, dann war der Vater noch im Bett.

00:03:44: Das ist ein

00:03:44: gutes Zeichen.

00:03:45: Da dachten wir alle, das könnte man vielleicht auch nicht.

00:03:49: Also einen Aspekt!

00:03:51: Wie stellten Sie sich zu Beginn Ihrer Laufbahn Ihren Arbeitsalltag vor?

00:03:56: Also da waren mir sehr schnell klar dass man eigentlich am Beginn einer Art Lehre ist.

00:04:02: Ich bin danach mit Studium in Wein-Steffan Büro an Zakop geraten in München.

00:04:09: Großes Landschaftsheitog-Büro, wo man sich sozusagen einreihen musste und im Alltag die Dinge tun, denen wir aufgetragen werden – in den hinteren Leistungsphasen.

00:04:21: Und haltete es nach und nach für sehr notwendig, wenn man da Dinge lernt, die an der Hochschule nicht vorgekommen sind und die man aber natürlich beherrschen muss.

00:04:30: Das habe ich so ein bisschen geahnt Wusste aber auch, wo es dann später hinführen kann aufgrund der Familie.

00:04:38: Ich bin ja eigentlich im Architekturhaushalt aufgewachsen und Großvater war das auch schon.

00:04:44: Also da wusste man so was hinläuft in Großen und Ganzen.

00:04:51: Und Herr Lutz, welches Bahnberechende-Projekt Ihrer Branche fasziniert Sie bis heute?

00:04:56: Sie können alles sagen.

00:04:58: Ihr Lieblingsprojekt Schlossgarten Versailles oder so ist es auch.

00:05:01: Also sehr schwierig weil's viele gibt!

00:05:05: Zwei Dinge habe ich nachhaltig beeindruckt.

00:05:08: das eine ist... Ich weiß gar nicht genau wie die Bezeichnung ist.

00:05:13: Das ist der Art Landschaftspark in Hombräuch.

00:05:16: bei NEWS Ich weiß nicht, ob so von gehört haben wir da hervorragende Sachen.

00:05:20: Wo sozusagen Natur und Baukultur und Kunst auf höchstem Niveau aufeinander kommen in einem sehr großen Areal.

00:05:30: War das dann im Rahmen irgendwie?

00:05:31: Nein,

00:05:32: es ist einfach so entstanden.

00:05:34: Okay!

00:05:34: Ich weiß gar nicht, aber ich glaube es war jemand mit zehn der sozusagen seine Kunstwerke ausstellen wollte.

00:05:40: Und dann hat er einen Architektenbeauftragte ihm da die Pavillon-Kammer sagen plant sehr schöne Häuser unterschiedlich, die sozusagen in einer Schilf- und Seeenlandschaft verteilt sind öffentlich zugänglich.

00:05:57: Also der war sehr beeindruckt weil das sozusagen Gestalt und Natur zusammenbringt.

00:06:02: Wie

00:06:03: heißt er noch?

00:06:05: Ich meine es heißt Gut Holmbräuch.

00:06:08: Es kann auch sein Landschaftspark oder so ähnliches weiß ich jetzt nicht mehr.

00:06:12: Das ist bei Neues am Rhein Das

00:06:16: kommt auf unsere Bucketlist, oder?

00:06:17: Voll.

00:06:17: Oder wenn wir mal so bei der Kammer NRW da wieder einen Termin haben...

00:06:21: Ja genau!

00:06:21: Wir

00:06:22: wollen dahin.

00:06:23: Zeig uns das mal.

00:06:25: Also deshalb mir beeindruckt... Da kann ich jetzt natürlich viel erzählen und sehr schöne Sachen ist in der Weih selbst nie aber es hat mich genau studiert.

00:06:35: Es sind große Garten in Japan Der zurück geht auf kaiserliche Anlagen und die japanische Gartenkunst ist sozusagen für sich etwas besonderes.

00:06:47: Ja, ganz anders als unsere.

00:06:49: Und deshalb deswegen beeindruckt weil der Kollege in Anfangszeichen... Also das sind mehrere hundert Jahre.

00:06:55: Das war glaube ich im siebzehnten oder achtzendten Jahrhundert.

00:07:01: Fünf Hektar großer Park Zu seinem Auftraggeber gesagt hat so, ich fange jetzt an und du gehst den Urlaub und kommst erst wenn das alles fertig ist.

00:07:12: Und Kosten spielen keine Rolle.

00:07:16: Das sind zwei Dinge die man sich heute manchmal wünscht.

00:07:22: Weil wir haben ja heute keine Bauherrschaften mehr in der Regel sondern nur Kommissionen Gruppen Viele Beteiligte vielleicht oft auch nur Bank konnten und nicht mehr ein Bauherr oder Bauherrin im Sinne einer humanistisch gebildeten Person, die einen Werk will.

00:07:40: Das kommt ja quasi nicht vor.

00:07:42: Und das war dort ganz stark.

00:07:43: Und es hat mich sehr beeindruckt, ohne es in Detail selbst zu kennen.

00:07:49: Und hier an der Gegend speziell... Ich will mich aber ein bisschen zurückhalten, weil man da persönlich betroffen ist.

00:07:55: Aber was das Stuttgart mit seinem grünen U da hat kann sich auch sehen lassen.

00:08:01: Vor allem deswegen, weil es natürlich ja das Ergebnis eines Prozesses ist der politisch-stadtgesellschaftlich und dann natürlich dann auch planerisch und so weiter schon eine Bedeutung hat und über sehr lange Zeit verfolgt wurde und Stück für Stück beherrlich Und in der letzten Phase, so EGAR-Drehenauin sich mehr oder weniger fertiggestellt wurde.

00:08:26: Übrigens mit der extrem engen Zusammenarbeit zwischen Landschaftseitektur, Architekten und Ingenieurbüro.

00:08:35: Also die ganzen Brückenbauwerke... Halbrunner Straße, Löwentorstraße von Schleich.

00:08:41: Das ist natürlich auf ganz enger Zusammenarbeit entstanden auch weil... Das

00:08:47: ist ja so wie ein gehängter Steg wieder am Lübeton.

00:08:51: Da könnte man halt noch vieler zu erzählen.

00:08:53: aber sagen wir mal auch wenn das jetzt nicht so in Vordergrund bringen will weil immer unser Büro da beteiligt war kann man schon mit Abstand nach rückwärts sagen die Stadt zeigen kann und mit was davon hat.

00:09:10: Jetzt nicht nur in unserem Belanglandschaft, Freiraum sondern auch sozial zum Beispiel und kulturell und das ist ja auch ein wichtiger Aspekt dass viele Dinge zusammen fließen sollen.

00:09:22: am Ende.

00:09:24: Haben Sie das schon so ein bisschen eingeleitet Herr Lutz?

00:09:26: Ich würde sagen wir steigen ein oder?

00:09:31: beschrieben, was jetzt tatsächlich – ich nenne es mal das Grün oder auch in Bauprojekten vielleicht für eine Rolle spielen kann.

00:09:40: Sozial-, gesellschaftlich wie auch immer.

00:09:42: wird es denn schon so wahrgenommen?

00:09:45: Oder ist es aktuell eher wie Kosmetik?

00:09:50: Also wir sind so an einer Schwelle, würde ich sagen.

00:09:53: Mein Großvater kam immer auf die Baustelle da sind gerade die Leute eingezogen und mein Vaters sagte dann später mal er hätte sich jetzt hochgearbeitet vom Knecht zum kleinen Bruder und wir versuchen jetzt auch seit langem sozusagen zur partnerschaftlichen Ebene zu erzeugen mit den Beteiligten und das gelingt oft aber auch oft nicht weil natürlich Im schlechtesten Extremfall das ein notwendiges Übel ist, dass man da jetzt auch noch sich ums Freie kümmern muss.

00:10:24: Das bildet sich an verschiedenen Ebenen ab politisch über Budget dann in den Baufortschritt bei Sparmaßnahmen lassen wir dort als erstes und so weiter und auch nicht immer in Wert gesetzt ist im Sinne, dass das jemand fördert oder will oder auch Ansprüche erhebt usw.

00:10:44: negative Fall, der auch häufig vorkommt.

00:10:48: Aber es ist schon auch deutlich spürbar eine Entwicklung zur noch nicht ganz Partnerschaft aber in Einzelfällen dann schon dass man sozusagen von Anfang an als Profession unter Entwicklung und Vorplanung des Projektes beteiligt ist.

00:11:06: Und das ist natürlich etwas was wir anstreben für richtig halten und glaube ich auch am Schluss sichtbares.

00:11:13: Übrigens, die Stadtbibliothek von Stuttgart ging mir vom Milanäo.

00:11:17: Die hat schon viele Architekturpreise bekommen.

00:11:20: Da war tatsächlich ein kleiner Landschaftsteil ursprünglich darum umgeplant mit Wasser weil dieses Gebäude dieser Kubus sich dann darin spiegeln sollte und das hat tatsächlich wurde alles aus Sparmaßnahmen musste alles gehen Und jetzt

00:11:35: ist

00:11:35: ja dieser Kubus einfach nur von so ganz schmalen Grasstreifen

00:11:41: Nicht zu unrecht aus mehr vorausgezeichnenden Kubus, sondern hat drei Ecke aus Gras um sich

00:11:49: herum.

00:11:50: Aber das hat natürlich auch seine Bewandten ist und da könnte man alleine einen Vormittag drüber sprechen wie der Umgang mit Freiräumen in der Stadt Schuttgart stattfindet.

00:12:01: also das grüne U-Klub kann man sicher loben und das eine oder andere sich aber generell ist es relativ unterentwickelt Und da tut man sich manchmal auch.

00:12:12: Aber findet da nicht, jetzt vor allem vielleicht ein Beispiel von Stuttgart, oder sollte da nicht dringend einen Umdenken stattfinden aus Klimawandelassen?

00:12:23: Ja

00:12:24: unbedingt und wir also meinen Kollegen und Kolleginnen und der Berufsverband Teile da hittecken können wir ja arbeiten jahrelang drauf hin.

00:12:35: Ich selber war ja auch, ich weiß nicht genau, glaube zwölf Jahre im Vorstand der Aiteckenkammer und kann eigentlich da im Rückblick sagen, da hat man zehn Jahre eine Wand geredet.

00:12:46: Das verpufft also da was man alles versucht hat gerade im Zusammenhang mit Lima Anpassung Mit Invertsetzung von Freiraum, mit Nutzung.

00:12:58: Mit Qualität von Stadt, mit Attraktivität und Lebensraum

00:13:03: usw.,

00:13:04: Kinder... Also alles was wichtige Themen sind und die ja auch diskutiert werden muss ich natürlich irgendwie konkret abbilden durch etwas.

00:13:15: Und das ist sozusagen unterentwickelt Wobei man auch schon anerkennen muss, dass es da innere Verwaltung große Bemühungen gibt von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

00:13:28: auch gute Konzepte, die dann oft so verflachen

00:13:33: in

00:13:34: dem Allgemeinen wir war.

00:13:36: Ich dachte Herr Lutz bevor Sie uns jetzt nochmal quasi mal von Nulls und Grundkurs darüber geben was jetzt ein gutes Projekt auszeichnet könnten wir noch kurz klären diese die Einbindung von Ihrem Beruf in die Leistungsphasen wie an welchen Stellen arbeiten sie denn wirklich?

00:13:52: oder wie wünschen sich eine optimal Zusammenarbeit sage ich mal mit den anderen planenden Zünften?

00:14:00: Also wir sind ja wie alle Architekten auch der Meinung, dass Wettbewerber eine gute Sache sind.

00:14:06: Und wenn es das gibt dann würden wir da Wert legen und es richtig finden, wenn das Projekt das sagen wir mal hergibt oder notwendig sinnvoll macht, dass da eine Kooperation von Anfang an schon in dieser Phase ist.

00:14:18: Das ist auch sehr oft.

00:14:21: Wenn's kein Verfahren gibt und anders kommt, dass man möglichst frühzeitig eingebunden weil das merken wir natürlich oft, dass wenn man etwas später kommt Tatsachen geschaffen sind schon die man ernsthaft hinterfragen kann.

00:14:41: Das ist ganz stark sagen wir mal auch im Ingenieurbereich oder im Infrastruktur Bereich.

00:14:48: Ich will jetzt nicht auf Ingenieure schimpfen.

00:14:51: Im Gegenteil, also das ist ja klar dass man die braucht und so.

00:14:55: aber wenn man zum Beispiel mal den Bereich Verkehrsbauten nimmt da ist sozusagen in dem Moment indem wir aufschlagen schon sehr viel festgelegt.

00:15:07: Da kriegen wir Pläne, da ist von jeder Lampe es Fundament und jede Mauer und was alles da ist haben sie da sofort hin betoniert Funktionstichtig gemacht, was ja die Aufgabe ist.

00:15:19: Und wenn wir dann da uns mit Beschäftigenschirmen oft fest... Viele Mauern braucht man gar nicht oder könnte mal anders machen und so weiter.

00:15:30: Also das will das, was da vorliegt, nicht diskreditieren sondern es wäre gut gewesen wenn wir früher in einen Dialog gekommen wären.

00:15:38: und wenn das der Fall ist, was auch häufig vorkommt dann werken wir da.

00:15:43: große Offenheit und Erkenntnisoffenheit usw.. kommt was hoffentlich meistens vernünftiges Beirat.

00:15:52: Wenn ich glaube das Problem oder ist in der Sache ja auch gar nicht der Ingenieur, sondern der Auftraggeber, der das dann nicht entsprechend ausgeschrieben hat dass beispielsweise die Landschaftsarchitekten schon frühzeitig mit dazu

00:16:03: machen?

00:16:03: Ja es ist natürlich ein richtiger und wichtiger Aspekt.

00:16:06: aber man muss natürlich auch schon sagen dass jeder Beruf hat sozusagen seine Aufgabe und die bildet sich auch ab durch eine Ausbildung.

00:16:16: Und ich habe den Eindruck, das gestalterische Fragen in vielen Teilen des Ingenieurwesens nicht so Prioritäten haben.

00:16:24: Oh

00:16:24: da muss ich

00:16:26: jetzt ein Wegtour einlegen!

00:16:29: Ich weiß, dass es durch jede Menge andere Beispiele gibt und das lässt sich vielleicht auch nicht für allgemeinern aber... Wir erleben das in unserem Alltag, wenn wir so am Plan sind.

00:16:42: Das ist auf höchstem Niveau funktionstüchtig gemacht und wenn man es auf Höchstemniveau nicht nur funktional ist sondern auch gestalterisch und sich haben hier überall super Beispiele wo das gelungen ist haben will dann muss man früher miteinander sprechen.

00:17:01: Ich finde schon, das ist legitim, muss ich sagen, Tavina, weil also zum Beispiel weißt du diese Kritik an diesem Europafüll ums Milaneo rum?

00:17:08: Dass dazu wenig grün ist und so.

00:17:09: Das ist ja schon Standardkritik im öffentlichen Raum.

00:17:14: ...planerisch quasi nicht genug beachtet wurde.

00:17:17: Das ist richtig, aber da ist das Problem in der Sache... ...ist nicht der Ingenieur.

00:17:22: Sondern das Problem mit der Sache ist,... ...dass es einfach nicht richtig ausgeschrieben wurde,... ...weil man hätte vielleicht einen interdisziplinären Wettbewerb machen müssen,... ...mit dem Ingenieur und dem Landschaftsarchitekten,... ...damit eben alles seine Gewichtung hat.

00:17:34: Ja,

00:17:34: dann sind natürlich jetzt alle Disziplinen auch sozusagen... ...ausgesetzt den Kräften und Mächten von Markt, von Bodenbewirtschaftung.

00:17:44: alle möglichen, die natürlich so ein Entergebnis auch stark beeinflussten.

00:17:50: Stichwort Europafertl.

00:17:53: Okay Herr Lutz wir hatten so davor und sie überlegt eigentlich kann man das ja so grob in also grün am Bauwerk, kann man also grob im drei Bereiche teilen?

00:18:02: Die Umgebung, die Fassadenbegrünung und das Dach.

00:18:06: und ich hatte mich würde mal wahnsinnig interessieren wenn Sie uns diese drei Bereichen am wichtigsten oder Ihr Spezialbereich ist natürlich wirklich die klassische Landschaftsarchitektur, also die Umgebung.

00:18:18: Wenn wir sie dreimal so kurz durchhandeln können worauf es ankommt was die Herausforderungen sind und was ein gutes Projekt auszeichnet.

00:18:26: Ich würde sagen wir fangen mal an mit ihrem Kernthema... der klassischen Umgebung Landschaftsarchitektur.

00:18:31: Ja, das würde jetzt auch ein erstes Deletion mal sehen.

00:18:34: Da sagen wir mal Dachbegründungen und so weiter.

00:18:37: Das sind alles tolle Sachen.

00:18:38: aber das ist sozusagen Handwerk.

00:18:40: Das ist wieder Lichtschalter.

00:18:43: Es ist geklärt wie es geht und kann man machen oder nicht.

00:18:47: Entscheidend ist natürlich schon der Ort Die Umgebung, die Einbindung in diesen und damit muss man sich schon stark auseinandersetzen.

00:18:57: Und da spielt ganz groß rein die Topografie das Spezialieren dagegen.

00:19:04: Da merken wir natürlich auch bei Partnerdisziplierenden speziellen Architekten dass das sehr unterentwickelt ist was der Umgang mit Höhen angeht also von Geländehöhen Und da sind wir halt traditionell, glaube ich, versiert.

00:19:23: Im Planieren, im Auffüllen, sagen wir mal einfach zusammenziehen und dann auch platzieren von etwas.

00:19:31: Das kann man natürlich nicht allein, sondern gemeinsam mit dem Architekt oder dem Engineering machen.

00:19:36: Also das ist glaube ich der erste Punkt, dass das Bauwerk sitzt.

00:19:43: Natürlich auch funktional, klar!

00:19:45: Und dann kann man sich mit den Flächen genauer beschäftigen, ihren Gestaltung.

00:19:49: Da gelten die üblichen Kriterien von Anforderungen der Nutzer des Bauherrschaft und so weiter was das sein soll.

00:19:56: Das ist ein normaler Inhofsprozess in Varianten.

00:20:01: Dann nährt man sich sicher sozusagen auch den Details und da spielt Dachbegrün eine große Rolle.

00:20:08: Da kämpft unser Profi seit den siebziger Jahren dafür, dass das wichtig sei und gemacht werden soll.

00:20:17: Wenn man die Vegetationsdecke aufreißt und baut, dass man sie wieder schließt vereinfacht... Und es hat sich über die Jahrzehnte ein Standard entwickelt.

00:20:26: Da braucht man nicht viel diskutieren.

00:20:28: Das weiß man wie's geht!

00:20:30: Die Häuser sind dicht.

00:20:32: Die Vegetation funktioniert meistens vom Dach red ich jetzt.

00:20:38: und hat ihre Effekte.

00:20:40: Und bei der Fasadenbegrünung ist das noch nicht ganz so, aber es natürlich auch ein Thema, das wichtig ist und man beschäftigen muss und dann nach verschiedenen Kriterien davor gehen.

00:20:54: Inzwischen ist es also eine Art Hype im Zusammenhang mit der Klimaanpassung.

00:21:00: Dafür gibt's auch Argumente weil natürlich eine gewisse Kühlung stattfindet.

00:21:05: Das ist unbestritten Aber es ist relativ marginal wahrscheinlich in der Summe.

00:21:14: Die

00:21:15: Erkühlen-Effektum drüben.

00:21:16: Also auch von Quartier, da gibt's unterschiedliche Untersuchungen mit unterschiedlichen Ergebnissen.

00:21:23: Ich sage immer also das ist auf jeden Fall unschädlich sehr oft einfach schön gestalterisch wenn es einem gefällt.

00:21:30: Das kann man ja hier an der Umgebung sehen.

00:21:32: Ja, wir sitzen hier

00:21:33: im Neckar Park in dem neuen Quartier und hier sind eigentlich die meisten Gebäude

00:21:40: mit Versalbe.

00:21:41: Die Stadt erfordert das ja zunehmend.

00:21:44: Und man muss natürlich dazu ein paar Sachen wissen, die zu tun haben – mit Pflege, mit Unterhalt, mit Kosten

00:21:50: usw.,

00:21:51: wenn man bereit ist übernehmen, dann funktioniert es auch.

00:21:54: Das ist klar!

00:21:56: Mit den üblichen Hürden, die man unterwegs hat wie Brandschutz usw.. Aber auch ohne Regelwerke, die es da noch nicht so gibt wird das von Fall zu Fall in der Regel gelöst.

00:22:09: Gibt's da eigentlich irgendwelche Erkenntnisse dazu?

00:22:12: Sind die Menschen produktiver wenn sie in einer grünen Umgebung arbeiten?

00:22:17: Es gibt eine Reihe von Studien... und unterschiedlichen, sagen wir Institutionen.

00:22:23: Oft sind die natürlich auch verbanzt gesteuert, sehr legitim aber die sozusagen zum Ergebnis kommen dass den dem Menschen sich wohler fühlen.

00:22:38: mal auf jeden Fall das kann ich mir persönlich gut vorstellen.

00:22:41: Ich habe selber einen Garten und fühle mich da auch wohl Und wenn es drin auch was bringt ist sicher.

00:22:52: Es gibt schon länger sehr fundierte empirische wissenschaftliche Studien zu dem Thema Gesundheit, Freiraum und Gesundheit Grün.

00:23:03: Mit dem einfach gesagtem Ergebnis das im Bereich von Parks zum Beispiel die Gesundheitsquote geringer ist und zunimmt mit Abstand.

00:23:15: Das hat zu tun mit Bewegung, das hat zu tun mit Luft.

00:23:19: Also es sind nicht Innenräume... Also die Krankheitsquote ist gekommen?

00:23:24: Die Leute sind nicht so krank, wenn's in der Nähe nutzbare Freiräume gibt und ich würde jetzt mal persönlich unterstellen, dass gilt für Innenräumen ähnlich.

00:23:37: Und wenn man nicht so kranke ist man auch produktiver.

00:23:40: aber ich glaube jetzt so richtig abschließend bis ins letzte belegt ist es noch nicht, aber es gibt einen Zeichen.

00:23:50: Und Herr Lutz können Sie uns mal so ein bisschen jetzt detaillierter in vielleicht ein größeres Projekt von sich mitnehmen?

00:23:58: Was passiert da also... Es gibt jetzt eine Fläche und das ist der Grundriss von dem Gebäude.

00:24:06: was für Arbeitsphasen durchlaufen sie dann und wie arbeiten die?

00:24:08: persönlich laufen sie über die Baustelle und überlegen sich hier könnten wir den Strauch pflanzen oder was wahrscheinlich So einfach nicht passieren wird.

00:24:16: Aber wie kann ich mir so ihre Arbeit wirklich vorstellen?

00:24:19: Ja, also was mal wo pflanzt muss man irgendwann auch überlegen.

00:24:22: aber gleich im Anfang die meisten von uns ich sehe jeden Fall oder wir gucken und sehr genau den Ort an

00:24:29: ja

00:24:31: auch in seinen Verflechtungen Beziehungen weiter nach weiter weg oder muss vorweg schicken.

00:24:37: Es kommt keinen stark darauf an, was ist ein Projekt?

00:24:39: Ist es öffentliches und privat?

00:24:45: Das sind ja schon mal die Anforderungen unterschiedlich.

00:24:48: aber alle befindet sich an einem Ort und mit dem muss man mich beschäftigen.

00:24:54: Dann muss ich mich ganz stark beschäftigen, mit den Menschen die da nachher sind.

00:24:59: Also entweder es ist nur ein Anführungszeichen der Bauherrschaft oder es gibt dann auch Nutzer.

00:25:05: also wir haben viele Kliniken gemacht zum Beispiel.

00:25:07: Da gibt es Bünderte von Nutzern und Ansprüchen auch innerhalb einer Klinikstruktur.

00:25:14: Die alle sehr erholungs- und haben

00:25:16: viel Bedürfnis.

00:25:16: Jeder will irgendwas, das ist klar und um Schluss geht's.

00:25:20: natürlich ein paar Plätze und Feuerwehrzufahrten usw.

00:25:23: Das müssen wir alles zusammenbringen, wenn man das alle so grob erhoben hat oder nicht grob sondern weit sehr fein erhoben hat dann muss man halt nochmal einen Fondorf machen.

00:25:34: Und es ist ein kreativer Prozess.

00:25:36: Klassisch war das so zusammen im Stiftung Papier in Varianten.

00:25:41: Das hat sich auch stark verändert und ist voll digitalisiert.

00:25:45: Inzwischen funktioniert genauso.

00:25:48: auch so ein Thema, aber sagen wir mal das ist ja klar die Werkzeuge haben sich verändert.

00:25:54: Aber sie sind immer noch ein kreativer Prozess in Varianten, die diskutiert werden mit allen Beteiligten.

00:26:00: da ist dann meistens das erste was man hört es geht nicht oder das ist zu teuer oder ja aber und so weiter, dann muss man sich langsam durcharbeiten.

00:26:13: Und da haben wir sicher schwerer als die Ingenieurprofessionen, weil sie hat, sagen wir mal, tipp-und klare Masse.

00:26:23: Also da führt kein Weg vorbei!

00:26:26: Das Haus darf nicht einfallen, das ist klar.

00:26:29: Dann in der Versorgungsleitung

00:26:31: usw.,

00:26:32: das sind einfach Facts... zu keiner, wenn da einer was vorschlägt.

00:26:40: Und das erleben wir natürlich laufend und es geht bis zu den Kosten.

00:26:43: Da wird ja auch nicht lange debattiert.

00:26:45: also wir sind zum Beispiel noch beteiligt und das waren von Anfang an für das ganze Projekt Infrastrukturprojekt Neckarbrücke Eisenbahnbrücke BZ Tudel Ufer usw.

00:26:56: Ein ewiger Prozess.

00:27:01: Also ja, da hat natürlich jeder irgendwas gegen das was man da vorschlägt.

00:27:06: Aber in unterschiedlich hartem Debatten nähert man sich dann einem Ergebnis und dann wird gemacht.

00:27:15: Das heißt sie planen dann Wege, Aufschüttungen, Mäuerchen ... Und dann im zweiten Schritt, was könnte man da pflanzen?

00:27:24: Die Pflanzung macht aber dann wieder rum.

00:27:27: der Landschafts-

00:27:29: Ja, also wir sind der klassischen Architekten.

00:27:32: Wir machen eine Planung die ausgeschrieben wird und dann gibt es ein Unternehmer, der das ausführt.

00:27:38: Und schon so wie Sie sagen auch im Entwurfsprozess ist zuerst mal schon die Frage nach dem Raum.

00:27:46: Da spielt topografie eine Rolle, da spielen Höhenunterschiede eine Rolle Funktionen und so.

00:27:51: Das ist wie bei einem Haus auch Und mit allen Anforderungen gepaart.

00:27:57: und zum Raum gehört natürlich auch die Vegetation, die von Anfang an mit gedacht werden muss.

00:28:05: Zumindest mal räumlich, das ist nicht die Pflanzenart bis ins Letzte aber es gibt ja verschiedene Vegetationstypen sagen wir dazu.

00:28:14: Das ist der Hochstamm, das sind die Grautschicht, das Hecken

00:28:17: usw.,

00:28:19: was ist da das Richtige?

00:28:21: Was trifft den Geschmack von den anderen Beteiligten?

00:28:26: Wir sind jahrzehntelang immer gescheitert mit geschnittenen Hecken, obwohl wir das für sehr richtig halten in der Stadt.

00:28:35: Weil es uns einmal gestaltbildend mit Architektur gut kompatibel extrem leicht zu unterhalten

00:28:44: und auch so Formensprache orientiert

00:28:47: ist.

00:28:47: So, also sagen wir mal es entsteht sehr schnell ein Bild, ein reines Bild aber das war ja zehn den lang nicht gewollt aus verschiedenen Gründen.

00:28:57: Also

00:28:58: zwar lieber Wildwuchs.

00:29:00: Sind Sie eigentlich auch so drauf?

00:29:02: Ich habe man gehört dass oft Landschaftsarchitekten Blumen so richtig doof finden und halt immer nur so hacken So symmetrische Pflanzen

00:29:10: bevorzugt.

00:29:11: Richtig, da finden wir nicht.

00:29:12: Also einmal unsere.

00:29:13: eine unserer Wurzeln ist natürlich schon die Gärtnerei auch.

00:29:17: Meistens sind er auch ausgebildet, selbst Baumschule oder Staudengarten und das liegt dann schon am Herzen und es hat ja große ... Aber man muss auch natürlich sehen dass nichts bleibt wie es ist sich von selbst verändert.

00:29:33: Das wird oft übersehen Und natürlich steht und fällt mit der Pflege.

00:29:40: Und die kann ja unterschiedlich intensiv sein, und in der Regel ist im öffentlichen Raum nicht intensiv und auch oft nicht fachgerecht oder mit Fachleuten umgeben.

00:29:53: Und dementsprechend entwickelt sich das dann ungut.

00:29:59: Aus der Erkenntnis raus ist es manchmal richtig zu sagen da mache ich's von vornherein einfacher Das heißt nicht simpler oder langweiliger, sondern mit weniger Differenzierung.

00:30:12: Dann wird es besser alt.

00:30:16: also die Auffassung gibt es und das wurde dann oft missverstanden als Diversitätsfeind oder als Blumenfeind aber das ist sehr oft dann doch auch angemessen.

00:30:34: Wir sehen davon, dass man auch in dieser Gestalt Auffassung Diversitätsfragen, die natürlich auch eine große Rolle spielen zunehmend zu Recht integriertbar sind.

00:30:43: Durch Ansaten zum Beispiel.

00:30:46: Jetzt haben Sie das geplant?

00:30:48: Das wurde auch bepflanzt.

00:30:49: Gibt es denn jetzt auch irgendwelche Zahlen oder Datenfakten, inwieweit sich durch eine geschickte Außenbegrünung oder Außenanlage sich dann der Wert der Immobilie dadurch steigert?

00:31:03: Auch dazu gibt es Untersuchungen und zwar nicht wenige.

00:31:07: Und da ist das, also vereinfacht in der Zusammenfassung so dass der im mobilen Wert steigt oder steigen kann sehr oft auch tut mit dem Verhandensein und vor allem auch der Qualität dessen was da frei räumlich geschehen ist.

00:31:24: Also ein gutes Beispiel ist hier ganz in der Gegend der Bereich für den ich vorher schon mal angesprochen habe, das so gemeinten Wertberglinge.

00:31:34: Das ist nördlich und südlich von diesem ehemaligen Igar-Gelände an der Gunterstraße.

00:31:41: Das sind so relativ einfache lockere Wohnbedauungen zum Teil auch Geschosswohnungsbau.

00:31:49: Da sind die Preise extrem gestiegen.

00:31:52: Höhe ab Höhe!

00:31:54: Einfach dadurch, dass anstelle von einem Gewerbengebiet ein Gärtner Ehrnummer Müll ablager Platz plötzlich ein paar Gegenstände.

00:32:04: Und da gibt es viele Beispiele aus vielen Städten was das so ist.

00:32:12: Natürlich steht es im Zusammenhang mit dem Unterhalt und dem Zustand in dem das dann ist.

00:32:19: Da gibt es auch deine Entwicklungen, da geht's ja irgendwann wieder rückwärts!

00:32:23: Das ist auch schlecht.

00:32:25: Wenn der Park dann so ein Drogenumschlagspunkt wird,

00:32:28: würde es eher werden minder.

00:32:30: Und das hat jetzt wieder mit den mit der Gestalterfassung zu tun.

00:32:33: also lange Zeit war sozusagen ein Gredo immer nach der sogenannten freiwachsenden Pflanzung weil das war Naturnau und Büsche was weiß ich?

00:32:43: Das macht die Stadt München so ganz extremer.

00:32:45: Ich habe das Gefühl dass so innerhalb der Stadt so ganz viel renaturiert wurde.

00:32:48: ja Das muss man auch ein bisschen abdifferenzieren.

00:32:51: Also wenn man jetzt in Siegel zum Beispiel und dann was macht, das ist eine gute Sache.

00:32:57: Aber jetzt sagen wir mal Dinge zu pflanzen die nicht so beherrschbar sind aufgrund der Bedingungen wie es in öfflen Verwaltungen herrschen.

00:33:09: Personalknappheit, Mittelknappen wird wieder kritisch.

00:33:13: Wir haben uns mit Pflege sehr stark befasst und haben da viele Konzeption gemacht.

00:33:22: Man kann eigentlich zusammenfassen sagen, Pflege im öffentlichen Grün bedeutet sehr oft das Erhalten von schlechten Zuständen mit großem Aufwand.

00:33:31: Das sind ganz viel

00:33:34: E-Feu oder so?

00:33:35: Ja, da halt so freuwachsende Bücher die dann so die Unräume entstehen lassen und die Angsträume und die Gehwege zu wachsen bis hin zu das Orte entstehen für Nutzungen, die man nicht so will.

00:33:52: Und so weiter und so fort, da gibt es ja unterschiedliche Dinge.

00:33:55: Ja genau.

00:33:55: Witzig

00:33:55: weiß habe ich gerade wirklich an den gedacht.

00:33:58: Das ist auch der deutschen Wellness Standard.

00:34:00: Beispiel glaube ich für einen Park, der zu einem Unordnung

00:34:02: gewonnen

00:34:03: wird?

00:34:03: Der Gurle zerpacken

00:34:04: werden!

00:34:05: Ja kenne ich gut.

00:34:06: Ich war ja zehn Jahre in Berlin und hab teilweise Lebensehnt auf der Fläche verbracht.

00:34:11: Also das ist ein Beispiel.

00:34:13: oder bei uns der Stadtgarten.

00:34:14: Stimmt

00:34:16: der sehr aus dem

00:34:16: Thema.

00:34:17: Ja wobei das jetzt dabei ist sich zu Ende.

00:34:20: Ja, und so weiter.

00:34:22: Eigentlich müsste es ja umgekehrt sein als ich vorher sage also nicht mit großem Aufwand schlechte Zustände erhalten.

00:34:27: So ist es oft im Alltag, sondern muss umgewehrt sein.

00:34:31: Ich müsste ein immer besserwertendes Erscheinungsbild haben und einen abnehmenden Aufwand.

00:34:39: Und das kann ich natürlich durch entsprechende Planung am Anfang nachhaltig beeinflussen, dass das eintritt.

00:34:47: Dafür gibt es auch viele Beispiele, dass im Laufe der Zeit sozusagen der Quadratmeter auch pro Jahr für eine Kommune abnehmen kann.

00:34:57: Wenn man das entsprechend macht aber nicht primitiv und simpel sondern halt überlegt und da ist die der Vegetation Typ entscheidend.

00:35:09: Gut Herr Lutz ich würde sagen dann kommen wir jetzt mal so ein bisschen zu.

00:35:13: Wir wollten ja auch so ein bisschen darüber reden, was um uns ist.

00:35:16: Also wie sind heutzutage die Grünanlagen in Großstädten?

00:35:22: In Stuttgart gibt es oft Diskussionen zum Beispiel im Bereich vor dem Opernhaus dieser Eckensee.

00:35:29: Der gilt vielleicht jetzt nicht als Schandfleck aber der gilt schon als sehr verbesserungsbedürftig.

00:35:33: da sind diese ganzen Gänse, die da alles nur permanent umkorten und das Wasserförbt sich ständig.

00:35:41: grünen diese grüne Insel, die Science of La Fontaine.

00:35:45: Die ist es irgendwie nicht.

00:35:46: Sie haben jetzt aber schon gesagt das an sich dieses Grüne U und woher auch so Landschaftskarten wie der Rosenstein Park zugehört, dass sie ein großer Gewinn sind für die Stadt Stuttgart?

00:35:57: Ganz am Anfang haben sie gesagt Es wird besser!

00:36:01: Wie würden sie... Was stört sie

00:36:03: derzeit?!

00:36:04: Und was finden sie gut an den Grünenanlagen jetzt, wie sie bei uns in Baden-Württemberg und unseren Großstädten sind?

00:36:08: Sie sagt ja schon nix bleibt, wie's is'.

00:36:12: Alles verändert sich und das ist im Freiraum am stärksten.

00:36:17: Natürlich durch Wachstum, natürlich auch durch Änderungen von Verhalten, von Anforderungen usw.

00:36:25: Und wenn Sie den Eckensee ansprachen, das ist ein sehr gutes Beispiel.

00:36:30: Das war eine städtebauliche Großtat aus meiner Sicht, wo ich da auch noch sehr klein war.

00:36:37: Wo man nach dem Krieg überlegt hat was mache ich mit dem Schlossgarten?

00:36:41: Ich will jetzt nicht ausufern, aber sagen wir mal wo passiert ist dass der Verkehr herausgenommen wird.

00:36:48: Da vorne Straßenbahnen durch Autos fahren durch das neue Schloss hat eine Funktion bekommen obwohl es eigentlich nicht mehr braucht und so weiter.

00:36:56: Landtag wurde da implantiert.

00:36:59: Das war städtebaulich sagen wir schon ein wichtiger Schritt zum innerstädtischen Teil des grünen U und auch sehr stark beeinflusst von Kollegen Walter Rosso, also Landschaftsarchitekt oder als Berater des Landes.

00:37:16: Und dann kommt natürlich der Effekt das alles Kinder seiner Zeit ist.

00:37:21: Also die Gestaltaufassung war ja weltbewerblich.

00:37:23: Die war eben so, man wollte da jetzt nicht mehr die feudalen Achseln-Axialdingern und die großen Bäume hatten alle Kriegsschäden weg usw.

00:37:35: Also viele, nicht alle.

00:37:37: Und so ist es auch... Die Eckensee

00:37:38: war da vor, glaube ich rund?

00:37:39: Ja,

00:37:39: die waren überall.

00:37:42: Sogenannte Epoletten-See.

00:37:46: So ist der halt entwurflich entstanden.

00:37:48: Da will jetzt gar nichts dazu sagen, das kann man so sehen und es setzt sich aber ja auch gekonnt fort in Details wie dann die Sitzplätzchen sind und die Übergänge und die Rosenbete Also bis hin zu den Stühlen und so war das durchdacht.

00:38:05: Zu unabhängig umgesetzt.

00:38:10: Der See hat einen Riesenmangel, erstens ist ein stehendes Gewässer, zweitens viel zu flach und drittens sind extreme Einträge von außen von Viechern und dementsprechend ist es eine saure Eingamme eigentlich sagen wollen.

00:38:27: Das ist wirklich ne richtige Prühe!

00:38:29: Im

00:38:30: Sommer macht doch gar keinen Spaß da zu sitzen?

00:38:33: Und das ist eigentlich ein Punkt, wo man nach so einer langen Zeit wirklich einmal in einer konzertierten Aktion unter mehreren Beteiligten sich hinsetzen könnten.

00:38:44: Was müssten wir hier jetzt weiterentwickeln?

00:38:48: Das ist aber sehr schwierig.

00:38:51: Erstens geht schreiter Denkmachschutz... Dieses Erfordernis und die Obau ist am Einfallen, muss saniert werden.

00:39:00: Gibt eine große Baustelle und jeder hat eine andere Meinung zur Natur in der Stadt usw.

00:39:06: Also er dürfte es nicht leicht fallen, eine Konzeption zu kriegen.

00:39:11: Gleichzeitig verfällt das auch zunehmend, muss man auch sagen.

00:39:14: Es gibt unheimlich viele Schäden an Belegen.

00:39:18: Weil Ihre Frage wäre, was gefällt Ihnen und was gefellt Ihnen nicht?

00:39:22: Das Kunstkonzept gefällt mir da.

00:39:23: Da finde ich auch aus der Zeit richtig angemessen.

00:39:26: Das kann heute noch tragfähig sein aber es ist ein Zustand entstanden auf fast natürliche Art und Weise wo man auch einmal neu denken muss.

00:39:38: Und das ist sagen wir mal halt auch nicht sehr verbreitet.

00:39:41: Es gilt dann weiter in den Schlossanlagen durch das Aufsiedeln des Gleisvorfeldes, wenn es dann tatsächlich kommt.

00:39:51: Und Entwicklungen auf der anderen Seite Stuttgart-Oststeckach und so weiter entstehen natürlich vollkommen andere Situationen in dem Kontext Freiraum-, Park-, Schlossgarten und Stadt.

00:40:06: Und fordern eigentlich auch ein Denken.

00:40:11: zum Beispiel zu der Frage sollte ich das zum Teil öffnen und Verbindung her schaffen, dass sozusagen da das Städtebaulich mehr Sinn gibt.

00:40:22: Aber das sind alles ganz schwierige Fragen weil der Denkmalschutz das nicht will.

00:40:26: und dann die Ingenieure müssen jetzt den Nessenbach-Kanal sanieren und da muss man auch wieder irgendwie alles umgraben, Verkehr usw.. Also das ist sagen wir mal etwas was ich... bedauere, dass man da nicht von Anfang an vernünftig kreativ interdisziplinär an einem Strang ziehen sich mit einem Raum beschäftigt.

00:40:55: Sondern jeder mit seinem Zeug und am Schluss ist irgendwas.

00:41:00: Ich sage oft wenn was fertig ist hat man den Eindruck hier machen irgendwelche irgendwas.

00:41:09: Und als Gestalter einer der Versuch kreativ Input zu bringen, bedauere ich das sehr weil es nicht so sein müsste.

00:41:19: Wenn ich sagen wir mal bewusst und qualifiziert in mit mehreren Disziplinen von Anfang an grundlegend denke und dann mich einmal weit zurücklehne und vielleicht Dinge denke und äußere die man sich im Moment gar nicht vorstellen kann aber sich sozusagen einem Ergebnis annähert das brauchbarer ist.

00:41:42: Und es ist glaube ich das oberste Ziel, dass die Freiräume und soziale Aspekte haben.

00:41:50: Also den Freiraum macht mir Sinn wenn er nutzbar ist, aus meiner Sicht.

00:41:55: Sonst könnte entweder bebaut sein oder Natur, Wald oder so.

00:42:01: In der Stadt muss er nutzbar sein.

00:42:03: Das bedarf einige Überlegungen und sollte nicht das Ergebnis von Zufällen sein.

00:42:09: Und eigentlich muss man sagen, hat der Stadtgarten ja die perfekte Lage.

00:42:13: Der ist unweit der Königstraße wie Sie sagen vom Schloss vom Landtag perfekt zu erreichen.

00:42:20: Man hält sich nicht gerne darin auf was eigentlich schade ist weil das könnte so eine Naherholung mitten in der Stadt auch darstellen gerade wenn man bummeln ist einkaufen geht und dann sich da einfach noch ein bisschen zurückziehen.

00:42:33: Aber auch

00:42:33: das Publikum muss man ja offen sagen dass ich da aufhält Läht jetzt nicht dazu ein, dass man sich da die Picknickdecke auspackt und sich da mal gemütlich in den Park setzt.

00:42:44: Also

00:42:45: so ist es als große unbebaute Fläche, die eine große Bedeutung hat und noch bessere haben könnte.

00:42:51: Und jetzt die Nutzung, die sie ansprechend ist aus meiner Sicht direkte Folge der Gestaltung weil das sozusagen bestimmte Nutzungen ausschließt animiert.

00:43:04: Und da muss man Prioritäten setzen, das ist natürlich auch nicht einfach, es sind schwierige Prozesse und da braucht man so zu logen und Polizei und was ist möglich?

00:43:16: Aber da wäre ich der feste Bezeugung dass durch eine einfacheren Einführungszeichen Gestaltung des nachhaltig gewendert werden könnte und dann aus einer Bedeutung gehoben werden könnte als Verbindung in den Stuttgarter Westen über das Klinikum, dass ja sagen wir mal einen Moment immer in der Riemszustand ist.

00:43:38: Da ist bei meinen Kenntnisstand auch noch eine freiräumliche Verbindung durchgedacht.

00:43:46: Das sozusagen die Gesamtheit bringt.

00:43:49: Schlossplatz, Königsbau... Da hinten, Bankenviertel heißt der Platz mit dem Brunnen vom Günder Herrmann.

00:43:58: Und dann rüber Schnaudgarten und Schuttgart-Western hängen auch.

00:44:02: Also das ist ein Teil eines Systems.

00:44:05: Dann wäre es auch nutzbar.

00:44:08: Eigentlich im Zuge der Opa Sanierung könnte man das jetzt gleich

00:44:11: anpacken.

00:44:15: Weil das ja schon auch unmittelbar zusammenhängt?

00:44:21: aus in, ich weiß nicht wie viele Jahre zurückgeblickt wird es von selbst so kommen.

00:44:27: Weil das wissen wir alle, wie Baustelle, also haben wir Projekte sich entwickeln als Baustellen und Einrichtungen

00:44:35: usw.,

00:44:36: da ist ja ein gewisser Umgriff im Bericht Parimeter, der ist ja vollkommen kaputt bis das soweit ist.

00:44:43: Das bejammer ich jetzt nicht, sondern das ist so muss man auch sagen.

00:44:48: Also da muss man dann hinterher sowieso was machen.

00:44:51: Wichtig wäre halt, dass man das auch von Anfang an denkt.

00:44:56: Und nicht dann hinterher, wenn der Bauzahner und der ganze Grümpel wieder weg ist, anfängt zu überlegen was machen wir jetzt eigentlich?

00:45:03: Und da denkt man schon zack, es muss so und so werden.

00:45:06: Da wär sicher angemessen, wenn man da auch ein bisschen offener wäre und inzwischen entstandene Ansprüche bedenkt.

00:45:18: Haben Sie denn so ein Paradebeispiel, wo Sie sagen in der Stadt die machen richtig viel.

00:45:24: Der Staat?

00:45:25: Also welche Stadt würde

00:45:26: ich sagen

00:45:27: macht richtig viel?

00:45:29: also landschaftsarchitektonisch richtig.

00:45:32: Da fallen wir zwei ein.

00:45:33: zunächst einmal ja eigentlich noch mehr aber ganz vorne ist für mich München erstens mal muss man sagen in Bayern Söder hin oder her Insulation von Disziplinen günstiger geregelt.

00:45:55: Und dadurch, da ist ein Effekt dass der Freiraum und die Landschaft hat eine viel akzeptiertere Sache.

00:46:04: Von Anfang an das kenne ich noch aus meiner bayerischen Zeit.

00:46:09: Aber der englische Garten ist, glaube ich auch historisch einfach für die Stadt fast eine Identitätsstiftung?

00:46:14: Ja klar.

00:46:14: Das

00:46:14: ist schon vorher.

00:46:15: Also hier reden wir mal nach zweiter Weltkrieg.

00:46:21: In diesem Klima ist natürlich in der Stadt München schon allein der Begriff eine Stadtgartendirektion implantiert, die in der Verwaltung eine große Wichtigkeit hat und auch Leute, die konzeptionell nach vorne denken.

00:46:37: Also das ist auch wichtig dass da jetzt nicht nur will es jetzt nicht abwerden Gärtner irgendwas verschönern wollen sondern dass man da auch strukturell städtebaulich mit den Kollegen dort zusammenhört.

00:46:48: und das sieht man der Stadt an Das fängt an bei den Stadt-Einfahrten.

00:46:56: Manchmal hat es dann auch seinen Ursprung in Persönlichkeiten, die das befördert haben... lange bevor das irgendwie sichtbar wurde und so weiter.

00:47:06: Und geht dann bis in aktuelle Dinge, dass bei neuen Bebauungsplänen die Straßenquerschnitte alle sauber überlegt sind, dass alles funktioniert.

00:47:15: was ich vorher sagte also die ganzen Infrastrukturen das muss natürlich sein aber es ist auch die Bäume die ihre Fläche haben und das machen sie schon sehr gut.

00:47:27: und da an der Stadt des Kopenhagen Das wurde ja über Jahrzehnte begleitet, glaube ich bis heute Urschwinge vom Hangeel.

00:47:38: Ausgehend von verkehrlichen Fragen und Bewegung in der Stadt hat das natürlich ein Prozess über viele Jahre ausgelöst, der dann auch sich baulichgestalterisch auswirkt.

00:47:49: Also es führt zu, wie man immer ganz sagt, Streifräumen.

00:47:54: Das ist so ein Ziel, dass ich in der Stadt Streifräume habe, wo ich als Mensch so angenehm selbstverständlich mich durchbewege und das finde was ich suche oder auch nicht suche.

00:48:07: Und da entsteht dadurch... Nichts.

00:48:12: Streifäume gibt es wenn sozusagen andere Prioritäten herrschen also zum Beispiel Autoverkehr der Mensch sich irgendwie so an der Seite durchdrücken muss.

00:48:24: Und das darf man jetzt nicht als Feind, Weinbild nur betrachten, sondern auch muss man integriert sehen.

00:48:32: Beides sind möglich und es geht auch.

00:48:34: Da ist Copenhagen aus meiner Sicht ein Beispiel.

00:48:37: Nicht nur weil da viele Fahrräder rumfahren, sondern danach empfehlen anderen fahren.

00:48:43: Dann da viele Schweizer Städte.

00:48:46: Also Basel durch gerade in jüngerer Zeit durch städtebauliche Entwicklung Auch Konversionen und daraus Folgen, Wohnbau usw.

00:49:00: All die Verorte wo ich mal hinkam und es war dann gucken was lernen kann.

00:49:05: Ja eigentlich auch der Sinn einer Stadt so ein bisschen sich treiben lassen und die Umwelt genießen können ohne dass alles nur auf Funktionalität abgestellt ist.

00:49:17: ja dazu gehören halt auch Bäume.

00:49:21: Das finde ich in Stuttgart tatsächlich wahnsinnig schade, wir haben sehr wenig grüne Schmankerl.

00:49:31: also es gibt ja in der Innenstadt die Bäume müssen eher weichen als dass sie da entstehen?

00:49:38: Ja das stimmt, das ist wahrscheinlich historisch bedingt erst mal durch die Topografie und die ältere Stadt, damalige Stadt das nicht erfordert hat Weil in Fußentforderungen war das.

00:49:52: In Form von Weinbergen, Obsthängen, Landschaft usw.

00:49:57: Und egal von welchem Punkt man guckt, man guckte immer gegen Grün an den Hängen und da waren wir eigentlich ein paar hundert Jahre lang zufrieden.

00:50:08: Erst mit der Industrialisierung, wo manches in Bewegung gekommen ist, hat man das auch zu sehr vernachlässigt und deswegen gibt es jetzt nicht.

00:50:20: Und wenn jetzt einer kommt und sagt, jetzt fahren wir mal an eine Allee vom Marienplatz bis zum Neckar entlang der B-IV, dann dauert das um zwanzig Jahre.

00:50:32: Bis einer sagt es geht nicht.

00:50:35: Und eigentlich wäre's ganz einfach!

00:50:37: Das ist auch nachgewiesen durch die Dasell... alle möglichen Wettbewerbsbeiträge, die es da gibt.

00:50:44: Das könnte man machen und das ist ja auch ein Prozess im Gange.

00:50:46: ich weiß noch nicht genau wie der Stand ist mit der sogenannten Kulturmeile.

00:50:52: Und die Königstraße, das war ein Ries.

00:50:56: Da steht eine Reihe vom Bahnhof, zwei Reihen Platanen von dem Bahnhof bis fast ganz hoch.

00:51:04: Die sind gegen größte Wetterstände zur Gartenschau sieben und sich gepflanzt worden.

00:51:09: Und jetzt ist man dankbar, dass man die hat.

00:51:11: Die kann man sich gar nicht mehr wegdenken.

00:51:13: Sonst könnte man sich in der Stadt ja auch überhaupt nicht im Sommer aufhalten.

00:51:16: das wird ja ballern warm.

00:51:19: und sagen wir mal dann die Stadtentwicklungen nach Westen hin die waren halt alle so dass man außer in der Johanne Straße von den Profilen das nicht vorgesehen hat dass das Streifräume sind sondern das sind halt Rotlers wo man schnell ins Haus geht Berlin sowieso.

00:51:40: Da sind die Straßenwährschnitte so, dass es gute Trottoirs gibt.

00:51:45: Dementsprechend auch Erbgeschossennutzungen.

00:51:48: Baumbräuen auf beiden Seiten in der Regel unadrüne Fahrbahn und das langt eigentlich schon wieder das Thema nach dem Einfachen.

00:51:58: Aber ich muss sagen also ich wohne ja gleich bei der Parkanlage Willerberg im Osten.

00:52:03: Und die wird da gerade komplett neu saniert und da gibt's schon viele Pläne die so weit ich das beurteilen kann wirklich auch gut sind.

00:52:11: Also viel mit Verschattung, mit Sitzgelegenheiten... Auch so mit so Landschaftsdesign würde ich jetzt mal sagen da gibt es ja auch künstliche kleine Hänge und früher also historisch bedingt hatte die Villa Berke wie ein kleinen Schlossgarten wo dann auch so ein großes Mini-Wasserfall gebaut war usw.

00:52:26: Und ich glaube schon dass dies gut

00:52:31: wird.

00:52:32: Man muss sich an vielen Stellen sehr bemüht.

00:52:36: Manchmal gelingt es gar nicht aus irgendwelchen Gründen.

00:52:38: oder das Verunglückte bisschen, aber nicht nur.

00:52:42: Also gar keinen Fall.

00:52:43: Ich

00:52:48: würde sagen, ich stelle die Abschlussfrage, Davino?

00:52:50: Ja.

00:52:50: Heute bist du dran!

00:52:52: Herr Lutz Sie können jetzt haben jetzt die Chance quasi noch ganz konzentriert allen der Welt, allen Hörerinnen und Hörern da draußen eine Sache mitzugeben, die Ihnen auf dem Herzen liegt.

00:53:04: Was ist das?

00:53:05: Also es gibt ein Lied von Olivia Newton John, der sagt, you need a man around the house.

00:53:10: Es kommt da drin vor... Vielleicht ist es nicht mehr so aktuell, aber ich würde sagen Joné der Landscape-Architekt.

00:53:19: Also sagt man mal im Städtebau in der Gestaltung der Freiräume gerade auch gemessen dann den Herausforderungen Klimaanpassung soziale Anforderungen ist es extrem wichtig, dass man Freiräume von Anfang an denkt und das im Kontext mit anderen Disziplinen gemeinsam entwickelt.

00:53:44: Und da ist der Landschaftsarchitekt oder die Anschaffung einer und ist ein bisschen zu kurz gekommen.

00:53:51: Das ist in Änderung begriffen aber noch nicht an dem Punkt was richtig gut wäre.

00:53:58: Im Moment kommt man so ein bisschen an den Vordergrund durch die ganze Klima-Frage.

00:54:04: Das fällt uns Profession jetzt gar nicht so auf, weil wir da Dinge machen sollen und können die machen wir eigentlich schon immer.

00:54:12: Da war die positive Klimafolge schwebisch heilig sowieso dabei.

00:54:20: Aber das ist natürlich gut, dass da sozusagen eine Art Rückenwind entsteht.

00:54:23: Und da gibt es ja auch herausragende Projekte inzwischen.

00:54:27: Da habe ich vorher vergessen bei der Frage Mannheim gehört hat er glaube ich dazu wo man integriert Städtebau und Klimaverkehr Nutzung Natur usw.

00:54:42: Ungestalt zusammen hat führen können auf einem relativ hohen Niveau Und das sollte Schule machen.

00:54:52: Gut,

00:54:53: sehr schön!

00:54:53: Herr Lutz vielen Dank, dass Sie da waren

00:54:55: und gerne gekommen.

00:54:56: Danke für Ihre Zeit.

00:54:56: Ich

00:54:57: konnte gar nicht alles

00:54:58: sagen.

00:54:59: Das war normal.

00:55:05: Wie toll, wie fandest du es?

00:55:07: Ich fand's richtig cool, muss ich dir sagen unter... also abgesehen davon ist das Thema spannend.

00:55:12: Also mich auch persönlich interessiert weil ich ein großer Pflanzenfreund bin

00:55:15: und auch

00:55:16: Gartenfreund.

00:55:19: Leider bewirtschafte ich nur einen Balkon aber

00:55:22: auch immerhin Besser als nichts.

00:55:23: Ja, ich fand es schön dass sich bei mir im Kopf muss wir sagen ganz viele Querverbindungen ergeben haben zu unserer Stadtplanungsfolge.

00:55:30: Wir sind jetzt auch ständig auf das Thema Flächenkonkurrenz gestoßen.

00:55:35: Was wertet man wie hoch?

00:55:36: und Ich finde es auch interessant da Wiener Dass wir ja eigentlich dann doch im Große und Ganzen immer wieder auf die gleichen Probleme stoßen.

00:55:42: Auch hier ging's jetzt

00:55:44: um

00:55:45: Innovationsfeind.

00:55:46: je überregulierung Und des Grundproblemen alle Parteien müssten mehr miteinander kommunizieren war jetzt auch hier wieder ein zentrales Motiv.

00:55:55: Es ist schon interessant, dass letztlich es dann immer den gleichen Stellen haben

00:55:58: wird.

00:55:59: Absolut und auf der anderen Seite auch irgendwie so unverständlich warum man diese vermeintlich einfachen Hürden nicht einfach aus dem Weg räumt?

00:56:08: Ja voll

00:56:09: weil alle scheinen ja das gleiche Interesse zu haben mehr Kommunikation früher eingebunden zu werden aber daran scheitert's oft.

00:56:16: ich fand es auch eine wahnsinnig spannende Folge

00:56:19: Vor allem

00:56:19: finde ich für die Stuttgarter.

00:56:21: Ja voll!

00:56:22: Und ich find's auch cool, dass der Lutz uns mal mitgenommen hat so am Beispiel dieses Bereichs vom Opernhaus das es eigentlich gut geplant war und auch stringent und das ist dann aber über die Zeit halt auch klegebraucht und sich entwickelt.

00:56:38: und nur weil irgendwann man ein gutes Konzept da war heißt es halt nicht... Das ist ein Selbstläufer.

00:56:42: So ist es ja.

00:56:43: also macht Spaß hört euch

00:56:44: an.

00:56:45: Unser kleiner Hinweis natürlich noch Gerne mit fünf Sternenbewerbenden und Folgen

00:56:49: auf

00:56:51: Instagram, damit ihr keine Folge verpasst.

00:56:54: Vielen Dank

00:56:55: bis zum nächsten Mal!

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